
Boxen ist nicht mehr nur Männersport. In den Boxring steigen inzwischen auch viele Frauen wie z.B. die frühere Weltmeisterin in der Klasse Jr. Fliegengewicht aus Karlsruhe – Regina Halmich.
Beim PSV trainieren derzeit rund 30-40 Sportlerinnen und Sportler, Tendenz steigend. Vom Alter her sind wir breit gefächert, die Jüngste ist 15 Jahre alt, die Älteste 40. Anfängerinnen werden direkt in das laufende Training integriert. Boxen ist vor allen Dingen ein Fitness-Sport und deshalb auch für Frauen geeignet. Es ist eine wertvolle Erfahrung, durch Technik und Schnelligkeit die Wehrfähigkeit und insbesondere das Selbstbewußtsein zu stärken.
Im Training werden Technik, Kondition und Schnelligkeit geschult. Das fördert das allgemeine Wohlbefinden und ist weitaus ungefährlicher als manchmal dargestellt. Im Vergleich zu vielen Trendsportarten gibt es im Amateur-Boxen sehr wenig ernsthafte Verletzungen. Blaue Flecken können vorkommen, aber wir sind ja nicht aus Zucker. Im Sparring werden Kopfschutz und und Mundschutz verwendet und man kann den Trainingskampf jederzeit abbrechen. Im Ring steht eine vom Körpergewicht und Erfahrung gleichwertige Gegnerin gegenüber, so daß auch hier die Verletzungsgefahr bestmöglich eingeschränkt ist.