Das Sportschießen hat in Deutschland eine lange Tradition. Schon seit Beginn der Neuzeit gibt es in Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern Schützengilden.
Durch die Befreiungskriege 1815 gab es im gesamten Vereinswesen einen Aufschwung, von dem auch der Schießsport profitierte. Doch populär wurde diese Sportart erst richtig am Ende des 1900 Jahrhunderts, als man sie in unterschiedliche Disziplinen umgestaltete. Zum Beispiel wurde früher in der Disziplin "Trap" auf lebendige Tauben geschossen, was in den USA zum Aussterben sämtlicher Taubenarten führte. Später wurden Tontauben benutzt, die heute Wurfscheiben heißen.
In der heutigen Zeit gehört der Schießsport zu den beliebtesten Sportarten. Neben Fußball, Turnen und Tennis, liegt er in der Rangliste auf Platz 4.
-Auch der olympische Gedanke zählt-
Das Sportschießen gibt es schon seit den Spielen 1896 in Athen, aber nur deshalb, weil der Begründer Pierre de Coubertin ein begeisterter Sportschütze war. Mit den Ausnahmen St.Louis 1904 und Amsterdam 1928 war es immer ein Bestandteil der olympischen Spiele.
Frauen konnten ab 1984 in L.A. in den einzelnen Disziplinen an den Start gehen. Vorher war es ihnen nicht möglich, da ausschließlich mit Militärwaffen geschossen wurde.
-Die Waffen-
Die Disziplin Schieß-Sport unterteilt sich in verschiedene Unterdisziplinen:
Eine Gefahr, verletzt zu werden, besteht beim Sportschießen kaum, da grundsätzlich nur unter Aufsicht und auf zugelassenen Schießständen geschossen werden darf.
Das größte Angebot gibt es im Feuerwaffenbereich. Die Spitzenathleten benutzen Waffen wie die Sportpistole, die OSP (olympische Schnellfeuerpistole), die Freie Pistole oder das Gewehr der Biathleten. Als Einstieg eignet sich für jeden die Luftpistole oder das Luftgewehr.