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Startseite > Sportangebot > Blindentorball > Turniere und MeisterschaftenDie SG Baden (Spielgemeinschaft des PSV Karlsruhe und der BSG Offenburg) konnte ihren Titel vom letzten Jahr verteidigen und souverän die Süddeutsche Meisterschaft gewinnen. Obwohl alle Spieler angeschlagen waren, konnte das Team dank intensiver physiotherapeutischer Betreuung durch Josef Albanese das Turnier bestens überstehen. Insgesamt war das Turnier von zahlreichen Ausfällen geprägt. Der Weltcupsieger und Deutsche Meister SG Landshut konnte erst gar nicht antreten, weil kurzfristig zwei Spieler ausfielen. Saarbrücken musste zwei Spiele vor Schluss ebenfalls auf Grund von Verletzungen die Mannschaft zurückziehen. Fünf Teams schafften die Qualifikation zur DM in Marburg. Die SG Baden, BSV München, BVSV Nürnberg 1, TFC Kaiserslautern und BVSV Nürnberg 2. Damit ist das Teilnehmerfeld komplett, nachdem einen Woche zuvor bei der Nordrunde in Langenhagen die Qualifikation ausgetragen wurde und sich vier Teams qualifizierten: VSG Frankfurt, Viktoria Dortmund-Kirchderne, BSSV Dortmund und Borgsdorf. Hinzu kommt der Ausrichter aus Marburg. Die DM wird am 20. März ausgetragen und durch den Ausfall von SG Landshut einen neuen Titelträger hervorbringen. Für die SG Baden spielten: David Georgi, Hüseyin Kürekci, Astrid Weidner und Stefan Wilke. Von Hans-Dieter Weidner
Beim internationalen Turnier in Saarbrücken traten 7 Teams in einer einfachen Runde „jeder gegen jeden“ an. Zwei Teams zählten zu den Favoriten. Die VSG Frankfurt und der PSV Karlsruhe. Beide Teams sind ungefähr gleich stark und begegnen sich stets auf Augenhöhe. Frankfurt hatte an diesem Tag auf Grund der nominellen Besetzung die besseren Karten. Der PSV trat mit einem Team auf, das noch nie zusammengespielt hat. Für Hüseyin Kürekci war es das erste Turnier nach einer zweijährigen Verletzungspause. Für Will Brem das letzte Turnier, da für ihn jetzt die Konzentration dem Wintersport gilt und vor allem dem Höhepunkt in diesem Winter, den Paralympics in Vancouver. Die dritte im Bunde war Astrid Weidner, die in gewohnter Manier die Mittelposition einnahm. Als vierter Spieler war Robin Miller vorgesehen, der aber dann für das Mixed-Team antrat. In den ersten Spielen war sehr schnell der Unterschied zwischen dem hessischen und dem badischen Team zu erkennen. Während der PSV über Kampf, Siegeswillen und Risikobereitschaft seine Spiele gewann, glänzte Frankfurt und spielte den schöneren, reiferen und technisch ausgefeilten Torball. Bis zum direkten Aufeinandertreffen konnten beide Teams ihre Spiele gewinnen und so war es klar, dass diese Begegnung über den Turniersieg entscheiden würde. Die VSG Frankfurt hatte die Favoritenrolle, der PSV versuchte den Gegner zu überraschen. Wiederholt spielte Karlsruhe riskante Bälle, die schnell zu Erfolg führten. Eine 2:0 Führung brachte den Badenern aber nicht die nötige Sicherheit. das Spiel zu beruhigen. Es wurde weiterhin mit hohem Risiko gespielt. Aber statt Tore zu erzielen, trafen die Spieler des PSV die Leinen. Über die Standardsituationen kam Frankfurt wieder ins Spiel und glich zum 2:2 aus. Das Spiel kippte aber nicht, weil die Abwehr der Karlsruher nach wie vor hielt. Ein Treffer auf beiden Seiten führte zum 3:3, ehe den Karlsruhern in einer turbulenten Endphase das entscheidende Tor zum 4:3-Sieg gelang. Nach dieser Niederlage musste die VSG Frankfurt noch gegen Kaiserslautern antreten. Wohl wissend, das Turnier nicht mehr gewinnen zu können, brachte das Team nicht mehr die notwendige Konzentration auf und verlor dieses Spiel überraschend mit 2:1. Mit diesem Sieg schob sich Kaiserslautern noch an Saarbrücken und Hoffeld in der Tabelle vorbei. Das Mixed-Team ersetzte die Mannschaft aus Metz und konnte sich noch vor ASAAS Straßburg platzieren, die an diesem Tag enttäuschten und lediglich einen Punkt erspielten. Robin Miller, Nachwuchsspieler vom PSV, spielte alle sechs Spiele mit und sammelte auf diese Weise wertvolle Erfahrung. Außerdem erzielte er die meisten Treffer für das Mixed-Team. Am Schluss für alle Aktiven des PSV ein versöhnlicher Abschluss.
Die Abschlusstabelle: 1. PSV Karlsruhe 2. VSG Frankfurt 3. TFC Kaiserslautern 4. SV Hoffeld 5. BSSV Saarbrücken 6. Mixed-Team 7. ASAAS Straßburg  - Höchste Konzentration in der Abwehr
Von Hans-Dieter Weidner
Am vergangenen Samstag traten die Blindentorballer des PSV nach über einem halben Jahr Pause zum ersten Mal wieder bei einem Turnier an. Da der Mannschaft aufgrund beruflicher Veränderungen und Wohnortwechsel einige Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen, wagt die Abteilung einen sportlichen Neubeginn. Acht Mannschaften aus Deutschland, Italien und der Schweiz kämpften in einer Vorrunde (jeder gegen jeden) und einer in zwei Gruppen gespielten Endrunde um den begehrten Pokal. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kämpfte sich die Mannschaft ins Turnier. Viele Punkte mussten den Gegner überlassen werden. Kampfgeist, Siegeswille und Lernbereitschaft ließen die Mannschaft während den zehn Spielen jedoch nie im Stich. Das Team steigerte sich und konnte das dritte und die beiden letzten Spiele gewinnen. Der 6. Platz ist ein versöhnlicher Abschluss nach einem harten, lehrreichen und alles in allem sehr schönen Turnier.
Für den PSV spielten Stefan Wilke, Willi Brem und Astrid Weidner. Betreut wurde das Team von Josef Albanese.
Endstand: 1 Schweiz 2 Magdeburg 3 BSV Dortmund 4 TCB Basel 5 Venedig 6 PSV Karlsruhe 7 Bergamo 8 BSC Zürich Von Hans-Dieter Weidner
Die Blindentorballer des PSV Karlsruhe, die auch dieses Jahr in der SG Baden antraten, erreichten wie auch schon letztes Jahr das Finale bei der Deutschen Meisterschaft im Torball. Im Finale allerdings führte kein Weg mehr an den stark aufspielenden Niederbayern aus Landshut vorbei. Mit einem verdienten 2:0 gewannen sie erneut den Titel. In der Vorrunde war die badische Auswahl das beste Team und führte mit sieben Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage die Tabelle an. Für das Halbfinale konnten sich noch die Mannschaften aus Landshut, Dortmund und Frankfurt qualifizieren. Der Gastgeber aus Dortmund-Kirchderne verpasste das Halbfinale knapp, ebenso die durch Verletzung geschwächten Münchner. Einen gelungenen Einstand bei einer Deutschen Meisterschaft konnte das Team aus Borgsdorf feiern. Mit sechs Punkten konnten sie sich noch vor den erfahrenen Nürnbergern und Braunschweigern platzieren und erreichen mit nur einem Punkt weniger als die Mannschaft aus Augsburg den achten Rang. Im Halbfinale trafen die Torballer des PSV auf Frankfurt. Wie auch schon in der Vorrunde (5:1) brachten einige gelungene Angriffsaktionen die Entscheidung herbei. Das bis zur Halbzeit offene Spiel (2:2) wurde binnen weniger Würfe entschieden und souverän mit 6:2 gewonnen. Im zweiten Halbfinale bezwang Landshut in einem hart umkämpften Spiel und nach einem 2:0 Rückstand die starken Dortmunder mit 3:2. Das Finale wurde zu einer klaren Angelegenheit für die SG Landshut, die mehr Präzision in den Würfen aufweisen konnte und das badische Team damit zu Fehlern zwang. Nach der 2:0 Führung brachten die Landshuter das Spiel locker über die Zeit und gewannen verdient die DM 2009.
Für die SG Baden spielten: David Georgi, Mario Kratzer, Astrid Weidner und Stefan Wilke Die Mannschaft wurde von Josef Albanese und Hans-Dieter Weidner betreut. Von David Georgi
Am Samstag, 31.01.2009, richtete der amtierende Deutsche Meister, die SG Landshut, die Süddeutsche Meisterschaft aus. Die Hälfte der 10 teilnehmenden Mannschaften konnte sich für die Deutsche Meisterschaft in Dortmund qualifizieren. Mit Chemnitz trat eine neuformierte Torballmannschaft im Südrundenkreis an und Hoffeld, ehemals Stuttgart, ging mit neuem Namen an den Start. Die SG Baden – vertreten durch David Georgi, Mario Kratzer und Astrid Weidner vom Polizeisportverein Karlsruhe – erwischte gegen die Teams aus Hoffeld (6:1), Chemnitz (13:1), Saarbrücken (8:3) sowie Augsburg (7:0) einen torreichen Start. Im 5. Spiel kniete der Gastgeber, letztjähriger Finalist und freundschaftliche Dauerrivale - Landshut - auf der anderen Seite der Leinen. Bereits nach drei Würfen ging Landshut durch Hans Demmelhuber mit 0:1 in Führung. Postwendend konnte David Georgi ausgleichen und noch vor dem Pausenpfiff einen lupenreinen Hattrick erzielen. Mario Kratzer und Astrid Weidner erhöhten auf 5:1, ehe Hans Demmelhuber in der Schlussminute nur noch Ergebniskosmetik betreiben konnte. Gegen Nürnberg entwickelte sich ein zähes Ringen. David Georgi und Mario Kratzer brachten die SG Baden schnell in Führung, doch ein verwandelter Strafstoß brachte die Franken zurück ins Spiel. Kurz vor der Pause erhöhte David Georgi auf 3:1, doch der alte Abstand wurde nach Beginn der zweiten Halbzeit wieder hergestellt. Nachdem Mario Kratzer einen Penalty abwehren konnte, brachte David Georgi den Vize-Meister auf die Siegerstraße, ehe Kratzer zum 5:2 einnetzte. Gegen München tat sich das Team der PSV-Trainer Hans-Dieter Weidner und Josef Albanese sehr schwer. Das Spiel wogte hin und her und meistens lief die SG Baden einem Rückstand hinterher. Müdigkeit und Konzentrationsschwächen machten sich bemerkbar. Kurz vor Schluss stand es 5:5, ehe München das entscheidende Tor gelang. Gegen Kaiserslautern (6:3) und Weiden (9:5) konnte Baden zwar am Ende deutliche Ergebnisse einfahren, der eigentliche Spielverlauf ließ doch die eine oder andere Konzentrationsschwäche offenbaren.
Mit 16:2 Punkten und einem Torverhältnis von 64:24 konnte die Torballer des PSV den zweiten Süddeutschen Meistertitel feiern und hat sich wie die SG Landshut, Nürnberg, München und Augsburg für die in Dortmund stattfindende deutsche Meisterschaft qualifizieren können. 
Von Hans-Dieter Weidner
Dank Urlaub und Verletzungen reiste der PSV Karlsruhe mit einer Minimalbesetzung nach Dortmund und fand sich dort unter guter Gesellschaft. Einige Mannschaften ereilte das gleiche Problem. So dass die zwei Topmannschaften aus Karlsruhe und Frankfurt nicht mit ihrer besten Besetzung antreten konnten. Marburg musste absagen und wurde durch eine dritte Mannschaft des BSSV Dortmund ersetzt. Sportlich verlief es dann überraschend gut für den PSV Karlsruhe. In der Vorrunde gab es klare Siege gegen Hamm und Dortmund II und III. Hinzu kamen noch Unentschieden gegen Dortmund I, Dortmund-Kirchderne und Frankfurt. Lediglich Magdeburg war in der Lage das Team des PSV mit 3:2 zu bezwingen. Am Ende bedeutete dies der dritte Platz in der Vorrunde und die Qualifikation für die Finalrunde. In der Finalrunde traf der PSV Karlsruhe auf Dortmund I. Es war eine ausgeglichene Partie, aber das Ergebnis war dann eindeutig. Dortmund gewann mit 4:1 und zog ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale bezwang Dortmund-Kirchderne die Mannschaft aus Magdeburg. Auch wenn die Kräfte am Ende stark nachließen gelang es dem PSV Karlsruhe schnell mit 2:0 in Führung zu gehen. Danach geriet die Mannschaft immer mehr unter Druck und musste aufopfernd bis zum Schluss kämpfen um ein 2:1 über die Zeit zu retten. Im Finale bezwang Dortmund-Kirchderne die Gastgeber des BSSV Dortmund in Endplatzierung: 1. Dortmund Kirchderne 2. Dortmund I 3. PSV Karlsruhe 4. Magdeburg 5. Frankfurt 6. Dortmund II 7. Dortmund-Mix 8. Hamm  - Hier kommt kein Ball durch
Von Hans-Dieter Weidner
Am 5. Juli richtete der BSV Stuttgart den Baden-Württemberg-Pokal und die Badische Meisterschaft aus. Vier Teams aus Stuttgart, ein Team des PSV Karlsruhe und ein Team der BSG Offenburg nahmen an diesem Turnier teil. Die Gastgeber aus Stuttgart konnten vier Mannschaften aufbieten aber sich in keinem Spiel gegen die zwei Teams aus Baden durchsetzen. Die BSG Offenburg und der PSV Karlsruhe gewannen alle Spiele ehe sie im letzen Spiel aufeinander trafen. Im „Finale“ kam Offenburg besser ins Spiel und ging mit 2:0 in Führung ehe die Karlsruher aufwachten und zu ihrem Spiel fanden. In der zweiten Halbzeit bestimmten sie dann das Spiel und gewannen schließlich mit 6:3. Der PSV Karlsruhe konnte damit sowohl die Badische Meisterschaft als auch den Baden-Württemberg-Pokal verteidigen. Während des Turniers kam es auch noch zu einer Begegnung zwischen den All-Stars und einer Sponsorenmannschaft „SwiRa“, bei der die Sponsoren erste Torballerfahrungen sammeln konnten. SwiRa unterstützte die Mannschaft des BSV Stuttgart mit einem Satz Trikots. Den Spendern ein herzliches Dankeschön.  - Höchste Konzentration in der Abwehr
Von Hans-Dieter Weidner
Gleich drei Jugendliche traten die Reise nach Offenburg an, um dort am Torballturnier teilzunehmen. Für Katharina Haagen, Joshua Ortmann und Robin Miller war diese Teilnahme bei den Erwachsenen eine große Herausforderung. Alle drei konnten ihre Qualitäten unter Beweis stellen und sich im Verlauf des Turniers steigern. Auch wenn man mehr „einstecken“ musste als im Training, waren alle stets bereit sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Neben den drei Jugendlichen traten noch Astrid Weidner und Waldemar Speer für den PSV an. Aus den ersten vier Spielen konnte das Team überraschend drei Unentschieden und einen Sieg verbuchen. Dieser gute Beginn machte Hoffnung auf eine Teilnahme in der Endrunde. Gespielt wurde in einer Vorrunde – jeder gegen jeden – mit anschließender Endrunde für die sich die vier besten Teams aus dem Achterfeld qualifizieren konnten. Es folgte noch ein Sieg gegen Straßburg, dann aber zwei Niederlagen gegen Vorarlberg und gegen Frankfurt. Am Schluss hatte das von Hans-Dieter Weidner trainierte Team ein ausgeglichenes Punktekonto und musste auf einen Sieg der Offenburger gegen Borgsdorf hoffen, um die Endrunde doch noch zu erreichen. Das badische Partnerteam aus der Ortenau ließ den PSV nicht im Stich und bezwang die Brandenburger mit 7:2. Die um ein Tor bessere Tordifferenz entschied zugunsten des PSV. Die Endrunde war erreicht. In der Endrunde stand man im Halbfinale den Vorrundenbesten Frankfurt gegenüber. In einem guten Spiel konnte das junge Team des PSV die Hessen fast bezwingen, aber eben nur fast. Nach einer 2:1 Halbzeitführung stand es nach 10 Minuten 3:3. Es ging in die Verlängerung. Die Frankfurter nutzten gleich ihre erste Chance eiskalt aus und bezwangen den PSV 4:3 nach Golden Goal. Doch die Mannschaft ließ die Köpfe nicht hängen, sondern ging wagemutig in die Begegnung um den dritten Platz gegen Offenburg, die ihr Halbfinalspiel gegen Vorarlberg verloren hatten. Eine frühe Führung brachte dem PSV schnell in eine günstige Position. Während der PSV es verstand seine Chancen zu nutzen, fand Offenburg kein Mittel die starke Abwehr des PSV zu überwinden. Am Schluss gewann der PSV mit 5:3 und belegte einen guten dritten Platz. Das Finale gewann Frankfurt mit 4:2 und sicherte sich zum ersten Mal den Turniersieg in Offenburg.  - Letzte Anweisungen vor dem Finale
Von David Georgi
Am vergangenen Samstag fand in Berlin die Deutsche Torballmeisterschaft in der Herren- und Damenkonkurrenz statt. 6 Damen- und 10 Herrenteams spielten um den begehrten Titel und um die Teilnahme am Europacup in Lyon. Die SG Baden musste ohne Waldemar Speer (PSV) und Hüseyin Kürekci (BSG Offenburg) nach Berlin anreisen, hatte aber mit "Mighty Mouse" Mario Kratzer(PSV), ihren besten Torschützen wieder an Bord. Kratzer hatte die Südrunde in Nürnberg nicht mitspielen können - die SG Baden hatte sich Ende Januar bei jenem Turnier für die Deutsche Meisterschaft in Berlin (als Dritter) qualifiziert. Mit Hamm taten sich die Badener bei den letzten Vergleichen stets schwer. Im diesmaligen Auftaktspiel ließen sie den Gegner nicht ins Spiel kommen und lösten die Aufgabe mit einem 4:1. Gegen Bonn-Erftkreis konnte das Spiel zwar jeder Zeit beherrscht werden, aber die Defensivleistung, die noch im ersten Spiel konzentriert durchgehalten wurde, ließ phasenweise nach. Das Endresultat, 8:4, spiegelt den Spielverlauf gut wieder. Der Südrundenmeister München nutzte die fortwährende Unkonzentriertheit in der Hintermannschaft der Badener und bog frühzeitig auf die Siegerstraße ein. Bei der 1:5 Niederlage hatte Baden nicht den Hauch einer Chance. Und so stand das von Hans-Dieter Weidner, Hugo Meier und Josef Albanese betreute Team gegen Frankfurt bereits unter Zugzwang. Gestecktes Ziel war die Halbfinalteilnahme und die Mainstädter waren nicht gut ins Turnier gestartet. David Georgi mit 2 und Mario Kratzer mit einem Treffer brachte eine schnelle 3:0 Führung. Mitte der zweiten Halbzeit kam Frankfurt auf 2:3 heran, konnte aber seinen druckvollen Angriff nicht zählend in Tore umsetzen. Der 3:2 Erfolg gab der SG Baden wieder mehr Luft für das Ringen um die Halbfinalplätze. Nach einem Hallenwechsel folgten souveräne Siege gegen Berlin 6:2 und Augsburg 7:4. Gegen Titelverteidiger Dortmund Kirchderne ging die SG Baden durch Mario Kratzer zwar mit 1:0 in Führung, beschränkte sich danach aber eher auf Ergebnisverwaltung und wurde immer harmloser im Angriff. Zwangsläufig schlichen sich erneut Konzentrationsschwächen ein, und nachdem Kirchderne das Spiel gedreht hatte und 3:1 in Führung lag, schienen Astrid Weidner, Andreas Müller, Mario Kratzer und David Georgi zu ermüden. Nach dieser Niederlage hatte die SG Baden 4 Minuspunkte und lag noch gut in den Halbfinalplatzierungen. Gegen das jüngste Team im Klassement wollte gar nichts mehr gelingen. Binnen eineinhalb Minuten lag der letztjährige Dritte mit 0:3 zurück. Verkürzte kurzzeitig - konnte aber zu keiner Phase des Spiels einen kontrollierten Angriff gestalten. Marburg nutzte im Gegenzug die eklatanten Abwehrschwächen gekonnt aus und siegte deutlich mit 6:2. Diese Niederlage wog schwer auf den Gemütern der Spielgemeinschaft aus Baden stand doch ausgerechnet mit der SG Landshut der "Dauermeister" der vergangenen Jahre auf der anderen Seite. Baden brauchte mindestens ein Remis. Bei einer Niederlage mit nur einem Tor würde Frankfurt sich, eben genau um dieses eine Tor, auf den vierten Platz schieben. Bei einer Niederlage, die gar noch höher ausfiele, drohte gar Rang 6. Und so fanden sich fast alle Mannschaften in der Halle ein um den Klassiker zwischen Baden und Landshut zu verfolgen. Schnell gingen letztere durch Hans Demmelhuber mit 1:0 in Führung, doch Kratzer, Georgi, Müller und wiederum Kratzer erspielten sich einen 4:1 Pausenvorsprung. In der zweiten Halbzeit wogte das Spiel hin und her; am Ende hatte es die SG Baden doch noch, Dank eines 6:4 Erfolges geschafft und zog als Vierter in die Halbfinals ein.
Im Halbfinale zwischen Landshut und Dortmund Kirchderne führte der Meister bereits mit 2:0, doch noch vor der Pause drehte der Meister von 2005 das Spiel komplett und führte mit 4:2. Dortmund Kirchderne gelang lediglich der Anschlusstreffer und nach dem 4:3 Erfolg stand fest, dass es einen neuen Deutschen Torballmeister geben würde. In der Vorrunde hatte Baden noch deutlich gegen München verloren und lag auch gleich mit dem ersten Wurf der Münchner im Rückstand. Postwendend erzielte Kratzer den Ausgleich, gefolgt von den Führungstreffern von Georgi und Müller. 3:1 für die SG Baden lautete hier der Pausenstand. In der zweiten Halbzeit schien München nicht mehr ins Spiel zu finden und die SG Baden baute den Vorsprung auf 6:2 aus. Im Spiel um Platz 3 behielt Dortmund Kirchderne, Dank eines Golden Goals in der Verlängerung, mit 5:4 die Oberhand. Somit rutschte München von Platz 1 auf Rang 4 ab.
Ohne viel vorweg nehmen zu wollen: dieses Finale wird den Zuschauern von Berlin wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Schnell ging Baden durch Müller und Kratzer mit 2:0 in Führung, ehe Demmelhuber kurz vor der Halbzeit verkürzen konnte. Thomas Betzl platzierte, Mitte der zweiten Halbzeit einen unhaltbaren Ball ins Netz der Badener. Das Spiel entwickelte sich auf einem hohen Niveau und war von einem rasanten Tempo geprägt. Beide suchten die Entscheidung noch vor der Verlängerung. Landshut stand - bei zwei Strafwürfen - kurz vor einem Penalty. Doch es gab eine Verlängerung, mit möglichem Golden Goal. 2 mal 2 Minuten lieferten sich beide Teams Tempo-Torball der Extraklasse. Kratzer hatte die Chance bei Anwurf, Demmelhuber wirft knapp vorbei, Georgi mit einem Technikwurf der nur Zentimeter am Pfosten vorbeisprang. Doch beide Teams konnten sich vom Spiel nicht lösen und es ging ins Penaltyschießen. Hier scheiterte Kratzer an Betzl; Betzl konnte verwandeln. Das Duell zwischen Müller und Demmelhuber ging unentschieden aus, beide trafen. Georgi verwandelte seinen Penalty gegen Ruhland musste aber auf einen verworfenen Penalty von Ruhland hoffen. Georgi konnte den platzierten Ball von Ruhland zwar mit der Fußspitze erreichen, es fehlten aber wiederum Zentimeter um den Ball ins Aus zu drücken. Mit 3:2 gewinnt die SG Landshut im Penaltyschießen gegen Baden und erringt damit, nach zweimaliger Finalniederlage - wieder den Meistertitel.
"Wir hatten heute Höhen und Tiefen", sagte Trainer Weidner nach dem Turnier. "Es gibt immer schwere Spiele bei einer deutschen Meisterschaft, aber diesmal sind wir schon etwas gehumpelt. Um so erfreulicher, dass meine Mannschaft in den letzten drei Spielen sowohl körperlich als auch mental top fit war. Wir sind mit dem zweiten Platz sehr zufrieden."
Für die SG Baden spielten Astrid Weidner, Mario Kratzer, David Georgi (alle PSV Karlsruhe) und Andreas Müller (BSG Offenburg) und betreut wurde das Team von Hans-Dieter Weidner, Josef Albanese (beide PSV) und Hugo Meier (BSG Offenburg). Mario Kratzer belegte mit 22 erzielten Toren, hinter Hans Demmelhuber (37) den zweiten Rang in der Torschützenliste.
Endstand: 1. SG Landshut 2. SG Baden 3. Viktoria Dortmund-Kirchderne 4. BSV München 5. VSG Frankfurt 6. Blista Marburg 7. VSG Hamm 8. SV Reha Augsburg 9. Bonn/Erftkreis 10. BBSV Berlin 
Von David Georgi
Vergangenen Samstag richtete der Torballverein aus Nürnberg die diesjährige Südrundenqualifikation zur Deutschen Meisterschaft, die Mitte März in Berlin ausgespielt wird, aus. Im Vorfeld hatte die SG Baden mit Spielern des PSV Karlsruhe und der BSG Offenburg einen personellen Rückschlag zu verkraften. Mario Kratzer(PSV), Top-Scorer des letztjährigen Dritten der Finalrunde, fiel kurzfristig aus und so wollte das Team das Hauptaugenmerk auf die Defensive legen, um die vermeintlich zu wenig erzielten Tore zu kompensieren. Zudem musste Josef Albanese aus gesundheitlichen Gründen ebenfalls verzichten, so dass von Seiten des PSV lediglich Hans-Dieter Weidner als Coach agieren konnte. In den ersten beiden Spielen wurde diese Vorgabe auch umgesetzt. 7:1 gegen Stuttgart und 7:0 gegen Nürnberg II boten einen idealen Start in das Turnier. Gegen München führte Baden schnell mit 1:0, erhielt postwendend den Ausgleich und konnte in der ersten Halbzeit durch Waldemar Speer einen 3:1 - Vorsprung herausarbeiten. Individuelle Abwehrfehler brachten München ein Remis und Dank eines verwandelten Strafwurfes gar den 4:3-Sieg. Gegen Würzburg stand das Team bereits bei einem 0:2 Rückstand unter Druck; galt es doch unbedingt unter die ersten vier Mannschaften zu kommen. Zur Halbzeit erkämpfte sich Baden ein 3:2 und konnte in der zweiten Hälfte mit spielerischen Mitteln einen wichtigen 8:4- Erfolg verbuchen. Gegen Kaiserslautern erwischte Baden einen klassischen Fehlstart. Anders - als gegen Würzburg - lief das Team einem ständigen Rückstand hinterher 4:5, lautete hier der knappe Endstand. München, Landshut, Nürnberg, Augsburg, Kaiserslautern und Baden stritten sich nun um die Fahrkarten nach Berlin. Gegen Saarbrücken ging Baden, wiederum nach einem Rückstand, schnell mit 3:1 in Führung, ließ die Saarländer aber wieder auf ein Remis herankommen. Die Achterbahnfahrt schien kein Ende zu nehmen. Eine sichere Pausenführung von 6:3 wurde in der zweiten Hälfte noch mal eng umkämpft, am Ende aber 8:6 gewonnen. Und so galt es gegen Mitkonkurrent Nürnberg unbedingt zu punkten. David Georgi stellte die Weichen schnell auf Sieg, 2:0 lautete hier der Pausenstand. In der zweiten Hälfte baute Waldemar Speer die Führung weiter aus, ehe der Gastgeber mit Hilfe zwei erzielter Tore wieder heran kam. Waldemar Speer stellte mit dem erlösenden 4:2 schon fast die Fahrkarte für Berlin aus. Gedruckt wurde das Ticket schlussendlich mit einem klaren 9:4-Erfolg gegen Augsburg. Die letzte Partie, gegen Landshut, war zwar ansehnlich, für die Abschlusstabelle aber unerheblich. 1:4 lautete der Endstand. Qualifiziert haben sich somit München, Landshut, Baden und Augsburg. Nürnberg muss überraschend zu Hause bleiben.
Für die SG Baden spielten Astrid Weidner, Andreas Müller, Hüseyin Kürekci, Waldemar Speer und David Georgi und betreut wurde das Team von Hans-Dieter Weidner und Hugo Meier.
Abschlusstabelle: 1. München 2. SG LA-MÜ-AÖ 3. SG Baden 4. Augsburg 5. Nürnberg 6. Kaiserslautern 7. Würzburg 8. Saarbrücken 9. Nürnberg 10. Stuttgart 
Von David Georgi
Am vergangenen Samstag richtete der Titelträger des Weltcups, Amriswil, seinen traditionellen Bodensee-Cup aus. Acht Mannschaften nahmen an diesem Turnier teil und in einer Runde (jeder gegen jeden) mit den sich anschließenden Finalspielen wurde der Turniersieger ermittelt. Letztmals hatte die SG Baden, in deren Reihen dieses Mal drei Spieler vom PSV und ein Spieler aus Offenburg spielte, bei der deutschen Meisterschaft vergangenen März zusammen gespielt und es galt, die Mannschaft auf die kommende Saison vorzubereiten. Andreas Müller, der in der letzten Spielzeit der SG Baden nicht zur Verfügung stand, sollte wieder ins Team integriert werden. Zum Auftakt traf die SG Baden auf die neu gebildete Mannschaft Heidiland (eine Schweizer Region). Es entwickelte sich ein spannendes Spiel und in der Schlussminute konnte Mario Kratzer den 3:2-Siegtreffer erzielen. Im zweiten Spiel traf man auf Paris, die in zwei Wochen den Torball-Eurocup ausrichten. Die erste Halbzeit konnten die Badener, auch offensiv gut gestalten und führten bereits mit 5:2. In der zweiten Hälfte wendete sich das Blatt und Paris gelang in der Schlussminute ein 7:8. Gegen Titelverteidiger Zürich geriet man zweimal in Rückstand, konnte aber jeweils ausgleichen. In der zweiten Hälfte kam Zürich zu zwei weiteren Treffern und besiegelte eine 2:4Niederlage. Vorarlberg wurde wieder in der ersten Halbzeit klar beherrscht. 3:0 lautete hier der deutliche Pausenstand. In der zweiten Hälfte machte sich die SG Baden das Leben wieder selber schwer. Hätte Vorarlberg kurz vor Schluss nicht noch einen Penalty verworfen, wäre das Spiel unentschieden ausgegangen. So konnte die SG Baden durch einen 4:3-Erfolg zwei wichtige Punkte sammeln. Gegen Basel lag die von Josef Albanese und Hugo Meier betreute Mannschaft schnell mit 0:2 im Rückstand, konnte beim Pausentee jedoch ausgleichen. Mitte der zweiten Halbzeit führte Baden, ebenfalls mit zwei Toren Vorsprung. Doch Basel konnte am Ende zu einem verdienten 5:5 Remis kommen. Gegen das junge Team aus Lausanne tat sich die SG Baden lange schwer und lag auch mehrere Male im Rückstand. Am Ende zitterte sich die SG Baden zu einem wichtigen 5:4-Erfolg. Für Gastgeber Amriswil ging es in der folgenden Partie ebenfalls noch um die Halbfinalteilnahme. Zur Halbzeit führte Baden mit 1:0 und konnte nach der Pause auf 2:0 erhöhen, verwarf anschließend einen Penalty und knickte wieder regelrecht ein. Nach und nach kamen die Schweizer zu ihren Treffern und gewannen mit 2:5. Mit hängenden Köpfen schlichen die Badener in die Gastwirtschaft und warteten auf die Verkündung der Halbfinalteilnehmer. Überrascht stellten dann alle fest, dass der Sprung unter die letzten vier, trotz nur 7 erreichter Punkte und einem negativen Torverhältnis von minus 2 doch noch geschafft wurde. Heidiland, die nur gegen die SG Baden verloren hatten, führten die Tabelle souverän an, gefolgt von Amriswil, Zürich und der SG Baden. Im ersten Halbfinale setzte sich Zürich gegen Gastgeber Amriswil klar mit 5:2 durch. Gegen Heidiland fand die SG Baden endlich zu gewohnter Defensivstärke und führte durch zwei Treffer von David Georgi mit 2:0 zur Pause. Wiederum Georgi mit weiteren zwei Toren sowie einem Anschlusstreffer machten den Finaleinzug mit einem, in dieser Höhe, überraschenden 4:1, perfekt. Im Spiel um Platz drei setzte sich Heidiland deutlich gegen Amriswil mit 7:0 durch. Wie im letztjährigen Finale standen sich Zürich und die SG Baden gegenüber. Damals behielt Zürich durch ein Last Minute-Tor mit 1:0 die Oberhand. Zur Pause stand es 0:0. Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Mario Kratzer mit einem sehenswerten Kontertor die SG Baden in Führung. Danach wogte das Spiel hin und her. Die SG Baden verwarf einen Strafwurf und Penalty, konnte im Gegenzug aber auch einen abwehren. 30 Sekunden vor Schluss verwandelte Zürich doch noch einen Strafwurf und kam zum 1:1 Ausgleich. Das Spiel ging in die Verlängerung und ein Golden Goal konnte über den Turniersieg entscheiden. Nach dem Zürcher Anwurf nahm sich Mario Kratzer ein Herz und donnerte die Kugel zum viel umjubelten 2:1 ins Tor. Zum ersten Mal konnte die SG Baden das Turnier in Amriswil gewinnen. "Wir sind stolz auf unsere Mannschaft", sagten Trainer Albanese und Meier im Anschluss. "Nach einer schwierigen Turnierrunde waren wir zum richtigen Zeitpunkt hell wach und konnten uns erheblich steigern." Für die SG Baden spielten Astrid Weidner, Mario Kratzer, David Georgi (alle PSV Karlsruhe) und Andreas Müller (BSG Offenburg). Betreut wurde das Team von Josef Albanese (PSV) und Hugo Meier (Offenburg)
Schlussrangliste: 1. SG Baden 2. BSC Zürich 3. Heidiland 4. Amriswil 5. VBSG Vorarlberg 6. Paris 7. TCB Basel 8. Tigres Romand 
Von David Georgi
Am 13.10.2007 richtete der TCB Basel das 3. internationale Torballturnier aus. Der PSV konnte in den vergangenen Jahren jeweils den Turniersieg erringen. Auch in diesem Jahr startete der PSV durch und bezwang Offenburg 7:2, Zürich 4:0, Wilhelmshaven 4:0, Mitfavorit Frankfurt 5:2 und Basel II mit 4:0. Gegen Basel I stand es bei Halbzeit noch 0:0, ehe der Gastgeber mit 2:0 in Führung ging. Astrid Weidner konnte zwar den Anschlusstreffer erzielen, postwendend stellte Basel den alten Abstand wieder her. Am Ende hätte doch noch ein Unentschieden erzielt werden können, Astrid Weidner traf wiederum zum Anschluss und in der letzten Minute konnte eine Penaltychance leider nicht verwandelt werden. 2:3 und die erste Niederlage stand zu Buche. Danach tat sich das Team von Josef Albanese zusehends schwerer. Zwar konnte Straßburg mit 5:2 bezwungen werden, aber hier deutete sich schon eine gewisse Müdigkeit an. Gegen den 2. der italienischen Meisterschaft, Bergamo rettete Mario Kratzer in letzter Sekunde durch seinen 2:2-Ausgleichstreffer noch einen Punkt. Sah Basel lange wie der souveräne Turniersieger aus, erlitten diese gegen Zürich und Frankfurt zwei 1:5 Niederlagen. Der PSV schien das Turnier erneut zu gewinnen. Gegen das junge Team aus Lausanne konnte David Georgi nach einem 0:1 Rückstand mit zwei Treffern zwar die zwischenzeitliche Führung erzielen, aber buchstäblich in letzter Sekunde gab der PSV das Spiel mit 2:3 aus der Hand und konnte die Titelverteidigung begraben. Mit nunmehr 5 Minuspunkten musste man gar befürchten ganz aus den Medaillienrängen zu fallen. Doch Basel und Zürich patzten beide in ihren letzten Spielen und mit letzter Kraft rang der PSV dem belgischen Vertreter aus Antwerpen noch einen 7:4 Erfolg ab und konnte am Ende, hinter Frankfurt den 2. Rang belegen. Gerhard Jaworek spielte bei diesem Turnier für die BSG Offenburg, die einen guten 8. Platz belegte. Für den PSV spielten Astrid Weidner, Mario Kratzer und David Georgi, das Team wurde betreut von Josef Albanese.
Abschlusstabelle: Platz Mannschaft / Punkte / Tore 1. Frankfurt / 45:24 / 16 2. PSV Karlsruhe / 42:18 / 15 3. TCB Basel 1 / 43:30 / 15 4. BSC Zürich / 46:24 / 14 5. Bergamo / 41:35 / 13 6. Lausanne / 38:33 / 11 7. Antwerpen / 33:52 / 7 8. Offenburg / 33:43 / 6 9. Wilhelmshaven / 30:42 / 6 10. TCB Basel 2 / 19:42 / 4 11. Strasbourg / 25:52 / 3 
Von Hans-Dieter Weidner
Beim Einladungsturnier unserer Torballfreunde aus Saarbrücken konnten zwei Jugendliche ihren Einstand bei Erwachsenenturnieren feiern. Valentin Frey (13) und Steffen Mohr (12)bildeten in Begleitung von Beate von Malottki, Astrid Weidner und Gerhard Jaworek das Team des PSV Karlsruhe. Hans-Dieter Weidner betreute das Team und gab den Jugendlichen viele Spielanteile. Gegen das Team aus Metz gab es zum Einstand ein 1:1, danach folgten souveräne Siege gegen Kaiserslautern und Stuttgart. Das Unentschieden gegen Saarbrücken 1 war auch noch ein sehr respektables Ergebnis, dann folgten aber gleich zwei bittere Niederlagen gegen Straßburg und Saarbrücken 2 mit jeweils einem Tor Rückstand. Gegen das favorisierte Team aus Würzburg hatte das Team des PSV keine Chane und gab beide Punkte ab. Sowohl Valentin Frey als auch Steffen Mohr konnten eine gute Leistung aufweisen und sich im Verlauf des Turniers steigern. Für ihren Mut und den Einsatz auf dem Spielfeld gab es von den anderen Mannschaften viel Lob und Anerkennung.
Abschlusstabelle: Platz / Mannschaft / Tore / Punkte 1. Würzburg / 27:19 / 11 2. BSSV Saarbrücken II / 32:32 / 10 3. BSSV Saarbrücken I / 41:23 / 9 4. ASAAS Straßburg / 31:26 / 8 5. TFC Kaiserslautern / 26:24 / 7 6. PSV Karlsruhe / 30:25 / 6 7. Metz / 17:30 / 3 8. BSV Stuttgart / 18:43 / 2 
Von Hans-Dieter Weidner
Am 06.10.20007 richtete die BSG Offenburg die Badische Meisterschaft aus, bei der gleichzeitig der Baden-Württemberg-Pokal ausgespielt wurde. Zwei Teams aus Stuttgart, eine Jugendmannschaft aus Waldkirch, drei Teams des PSV Karlsruhe und Gastgeber Offenburg nahmen an diesem Turnier teil. Die erste Mannschaft des PSV gewann das Turnier souverän und sicherte sich den Titel des Badischen Meisters. Das Team trat mit zwei Weltmeistern (David Georgi und Mario Kratzer) sowie der routinierten Astrid Weidner an und ließ von Anfang an kein Zweifel daran, dass sie als Sieger vom Platz gehen wollten. Nichts konnte sie aufhalten, auch nicht die defensiv starken Offenburger, die, wie der PSV I, bis zum letzten Spiel ungeschlagen blieben. Die variabel auftretende Mannschaft war für ihre Gegner nicht auszurechnen und gestaltete jedes Spiel so wie sie es wollten. Mit dem 5:3 Sieg gegen Offenburg im letzten Spiel holten die Spieler des PSV den Titel nach Karlsruhe. Das zweite Team des PSV trat mit Beate von Malottki, Gerhard Jaworek und Jo Betz an. Zwei Routiniers und ein Youngster. Jo Betz spielt seit Februar in der Schulkooperation Torball und bestritt sein erstes Turnier für den PSV. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten wurde der PSV II immer stärker und war dann für alle Teams ein schwer zu nehmendes Hindernis. Jo Betz wurde immer selbstbewusster und war am Schluss sogar in der Lage entscheidende Tore zu erzielen. Für die dritte Mannschaft des PSV Karlsruhe trat Marius Davidenkoff, Jonas Köhler, Joshua Ortmann und Robin Miller an. Alle vier Spieler sind Schüler der Schule am Weinweg, mit der der PSV Karlsruhe eine Torballkooperation pflegt. Die Mannschaft hatte noch viel zu lernen im Spiel gegen die Erwachsenen, wurde aber von Spiel zu Spiel besser. Robin Miller war offensiv der stärkste Spieler und bei ihm machte sich gerade die Wurftechnik betreffend die einjährige Torballerfahrung bemerkbar. Joshua Ortmann und Jonas Köhler spielen erst seit Mitte September Torball und für sie war dieses Turnier ein riesiger Schritt nach vorne. Sie konnten sich von Spiel zu Spiel steigern und bewiesen im letzen Spiel gegen die favorisierten Stuttgarter Nervenstärke und Kampfbereitschaft, die ihnen zum überraschenden aber auch wohl verdienten Sieg verhalfen. Marius Davidenkoff zeigte gerade im letzen Spiel seine Stärke und wurde in der Schlussphase zum Matchwinner des Spiels.
Abschlusstabelle: Platz / Mannschaft / Tore / Punkte 1. PSV Karlsruhe I / 48:10 / 12:0 2. BSG Offenburg / 47:16 / 10:2 3. BSV Stuttgart II / 27:21 / 7:5 4. PSV Karlsruhe II / 21:20 / 5:7 5. BSV Stuttgart I / 19:30 / 4:8 6. PSV Karlsruhe III / 17:44 / 2:10 7. Jugend Waldkirch / 11:49 / 2:10 

Von David Georgi
Am 29.09.2007 richtete die SSG BLISTA Marburg ihr 3. internationales Jugend-Torballturnier aus, zu dem auch eine Mannschaft des PSV Karlsruhe eingeladen wurde. Daneben traten noch die österreichischen Teams aus Tirol und Wien, aus der Schweiz Baar, der spätere Turniersieger Cluj-Napoca aus Rumänien und die deutschen Teams aus Langenhagen und zwei Mannschaften aus Marburg an. Robin Miller und Valentin Frey gehörten zwar zu den Spielern, die bereits im letzten Jahr Torball spielten, Joshua Ortmann, Steffen Mohr und Henrik Klapper hatten jedoch erst vierzehn Tage vor dem Turnier zum ersten Mal einen Torball in die Hand genommen. Dementsprechend galt es auf der einen Seite Turnierluft zu schnuppern, vor allem aber den Jugendlichen Freude am Torballsport zu vermitteln. Das Leistungsspektrum bei diesem Turnier konnte man durchaus als sehr breit bezeichnen. Gegen die Halbfinalteilnehmer, Napoca, Wien, Marburg und Tirol hielten die PSVler vor allem in der Anfangsphase gut mit, mussten dann dem Gegner jedoch davon ziehen lassen. Gegen Marburg II fand man in der ersten Halbzeit nur schwerlich ins Spiel und lag mit 7 Toren in Rückstand. In der zweiten Halbzeit kam das Team, betreut von Franziska Grassmann, immer mehr ins Spiel und sah das Unentschieden schon vor Augen, als der 13:15 Siegtreffer zu Gunsten der SSG Marburg fiel. Am Ende errang der PSV den vorletzten Platz, dank eines viel umjubelten Erfolges gegen Sonnenberg Baar. Allen hat das Turnier sehr gut gefallen und noch während die Spiele stattfanden beschloss die Mannschaft, dass sie gerne am Jugendturnier in Wien Mitte November teilnehmen würde. Sicherlich eine weitere Möglichkeit um das Team zu festigen.  - Mario Kratzer in Aktion
Von Hans-Dieter Weidner
Bereits eine Woche nach der WM mussten mit Astrid Weidner und Mario Kratzer zwei WM-Teilnehmer des PSV wieder auf das Spielfeld. Am Spielfeldrand agierte Hans-Dieter Weidner, der neben den oben genannten Spielern noch Michael Walbaum zur Verfügung hatte und Robin Miller, Nachwuchsspieler, der zum ersten Mal Einsatz bei den Erwachsenen bekam. Das Sportliche ist schnell erzählt: Der PSV gewann die erste Partie gegen Frankfurt knapp aber verdient mit 3:2. Danach marschierte das Team, das zum ersten Mal in dieser Konstellation zusammenspielte. Straßburg wurde mit 7:1 besiegt, Saarbrücken mit 5:3, Kaiserslautern mit 9:5 und Stuttgart mit 6:3. Gegen Offenburg reichte es nur noch zu einem 2:2 Unentschieden, aber der Turniersieg stand schon vor der letzten Partie fest.
Robin Miller erhielt viel Einsatz und fügte sich sehr gut in die Mannschaft ein. Mario Kratzer war mit Abstand der beste Spieler des Turniers und agierte ausschließlich aus der Mitte. Michael Walbaum trug ebenso wie Astrid Weidner mit solider Abwehr und wichtigen Toren in entscheidenden Phasen zum souveränen Turniergewinn bei.
Abschlusstabelle: Platz / Mannschaft / Punkte / Tore 1 / PSV Karlsruhe / 11:1 / 32:16 2 / VSG Offenburg / 7:5 / 22:15 3 / VSG Frankfurt / 7:5 / 19:17 4 / BSSV Saarbrücken / 6:6 / 25:19 5 / TFC Kaiserslautern / 6:6 / 27:26 6 / BSV Stuttgart / 3:9 / 21:31 7 / ASAAS Straßburg / 2:10 / 13:35 

„Das Gold verliert nichts an seinem Wert in der Welt, wenn's ein Pokal für Kristalle hält."
Innsbruck, 08.09.2007, 16.10 Uhr in den Hallen des Tiroler Landessportcenter: Schlusspfiff in der finalen Partie der 4. Torball-Weltmeisterschaft. „Aus, aus, aus, das Spiel ist aus!“ Und tatsächlich: „Deutschland ist … Torball-Weltmeister!" - Dank eines 4:2-Erfolges gegen Belgien im Finale, eines 7:2-Sieges über Italien im Halbfinale und hervorragender Leistungen an beiden Vorrunden-Spieltagen.
Bis zum Finale war es jedoch ein teilweise steiniger Weg. Begonnen hatte alles am Donnerstag, 06.09 als die deutsche Equipe auf den WM-Neuling Kamerun traf und mit einem überzeugenden 11:0 vom Platz ging. Dieses Spiel ging allerdings nicht in die Wertung ein, da Kamerun das Turnier vorzeitig beendete. –ein erster Prüfstein wartete mit Italien auf das Team von Coach Hans-Dieter Weidner. Trotz einer 1:0 Führung geriet Deutschland durch technisch herausgespielte Treffer der Italiener mit 1:4 in Rückstand. Nach der Pause konnte mehr Druck aufgebaut werden und kurz vor Schluss stand es 4:5. Zwar hatte das deutsche Team noch eine Chance auszugleichen, doch der Ball wurde knapp um den Pfosten gelenkt. Im Gegenzug kassierte man einen Strafwurf und verlor mit 4:6. Nach dem Spiel waren sich Trainer und Spieler sicher, dass sie Italien nicht zum letzten Mal im Turnierverlauf getroffen hatten und sie sollten Recht behalten. Gegen Russland gab es wiederum einen überzeugenden 7:0 Erfolg, der Kraft für die nächste, schwere Aufgabe gegen die Schweiz gab. Diese waren bereits unter Zugzwang und mussten gewinnen. Trotz einer schnell herausgespielten 2:0 Führung kamen die schweizer bei Halbzeit zu einem 2:2 Remis. Jürgen Becker war es dann vorbehalten den viel umjubelten Siegtreffer, Mitte der zweiten Halbzeit, zu erzielen. Mit 6:2 Punkten verlief der erste Turniertag sehr erfolgreich. Am Freitag wartete das junge Team aus Frankreich auf die deutsche Sechs. Es entwickelte sich ein spannendes und sehenswertes Spiel, das hin und her wogte – und doch keinen Sieger fand. 2:2 lautete hier der Endstand. Gegen Belgien war es nun unbedingt wichtig zu gewinnen um im letzten Spiel gegen Gastgeber Österreich nicht doch noch um den Einzug ins Halbfinale bangen zu müssen. Trotz einer 1:0 Führung lag Deutschland bei Halbzeit 1:3 zurück und es sah nicht so aus, als fiele die starke belgische Defensive. Erst nach dem Anschlusstreffer zwang das deutsche Team den Gegnern zu Fehlern und spielte wie entfesselt. Ein viel umjubelter 6:3-Endstand war am Ende der Lohn und schon fast die Qualifikation für das Halbfinale. Diese wurde endgültig, dank eines 9:2 Erfolges über Uruguay besiegelt. Gegen Gastgeber Österreich bot sich den Zuschauern ein spannendes, aber für die Platzierungen bedeutungsloses Spiel. Bei Halbzeit führte das deutsche Team durch einen verwandelten Penalty von Hans Demmelhuber. Nach dem Pausenwasser ging es hin und her. In der letzten Minute erzielte Österreich das 4:3. Mit 15:1 Punkten führten die Gastgeber souverän die Tabelle an, gefolgt von Italien, Gegner Deutschlands in den Halbfinalspielen. Kompletiert wurde das Feld von Belgien. Im ersten Halbfinale traf Österreich auf Belgien. Der Gastgeber vergab in der ersten Halbzeit zahlreiche Chancen, konnte aber doch noch den Führungstreffer erzielen. Als den Belgiern der Ausgleich gelang, kippte das Spiel und Belgien siegte überraschend deutlich mit 4:1. Die deutsche Nationalmannschaft erwischte gegen Italien einen sehr guten Start. Bei Halbzeit stand es bereits 3:1. Die Führung konnte in der zweiten Halbzeit beständig ausgebaut werden und am Ende stand ein deutliches 7:2 in den Protokollen. Das Spiel um Platz drei gewann Österreich gegen Italien mit 4:3. Den Zuschauern bot sich nunmehr ein äußerst spannendes Finalspiel. Die 1:0 Führung erzielte Hans Demmelhuber durch einen verwandelten Strafwurf. Der Ausgleich der Belgier, ein technisch präziser Wurf, war ebenfalls sehenswert. Noch in der ersten Halbzeit gab es wiederum die Führung für Deutschland, ebenfalls durch eine Standardsituation. In der zweiten Halbzeit wogte das Spiel hin und her und nach einem Konter erzielte Belgien das 2:2. Deutschland hatte bereits zwei Strafwürfe abwehren können und sah sich nunmehr einem Penalty gegenüber. Hans Demmelhuber konnte selbigen mit einer Glanzparade abwehren. Die letzte Minute war bereits angesagt. „Die Spannung war unerträglich. Was wenn Belgien ein Tor erzielt. Soll man auswechseln? Auf Golden Goal spielen? Ein Time Out wollte ich jedenfalls nicht nehmen“, so Chefcoach Hans-Dieter Weidner. Jürgen Becker erzielte dann mit seiner linken Hand ein erlösendes 3:2 und legte wenige Würfe später sogar mit dem 4:2 nach. Die Deutschen konnten ihr Glück gar nicht fassen. Bei der Siegerehrung nahm jeder der Spieler und Trainer einen Blumenstrauß entgegen und zu den Klängen der Nationalhymne wurde Deutschland als Weltmeister offiziell bekannt gegeben. Bei der abendlichen Zeremonie wurde dann ein ganz besonderer Pokal, dessen Wert im vierstelligen Bereich liegt, übergeben. Ein Pokal von Swarowski, auf dessen Forderseite das Logo der Torball-WM mit kleinen Glaskristallen aufgeklebt wurde. Der Pokal strahlte im Lichte, sow wie die 8 glücklichen beteiligten, die ihn nun fest in Händen halten. Trainer Hans-Dieter Weidner, der erst im April die Mannschaft übernahm und um die bisherigen Stammspieler ein neues Team formiert hatte, konnte das Glück nicht fassen. Auch der 2. Trainer, Josef Albanese, ebenfalls seit April dabei, gab sich überwältigt, ob des überraschenden Erfolges. Halbfinale war das Ziel, eine Medaille hatten sich alle gewünscht; dass es jetzt eine goldene geworden ist hilft hoffentlich auch dem deutschen Torball in seiner Gesamtheit auf dem steinigen Weg in Richtung Zukunft.
Für Deutschland spielten: Nr. 1: Hans Demmelhuber (Landshut) Nr. 2: Markus Schönbach (Frankfurt) Nr. 3: Jürgen Becker (Frankfurt) Nr. 4: Mario Kratzer (Karlsruhe) Nr. 5: Thomas Horn (Veitshöchheim) Nr. 6: David Georgi (Karlsruhe)
Trainer: Nr. 1: Hans-Dieter Weidner (Karlsruhe) Nr. 2: Josef Albanese (Karlsruhe) 

Von David Georgi
Am Samstag, 09.06.2007, richtete der PSV Karlsruhe ein international gut besetztes Freundschaftsturnier aus. Dabei gaben sich nicht nur Weltcupsieger Amriswil und Vizemeister Basel (Schweiz), sondern auch die erfahrene Mannschaft aus Vorarlberg, Straßburg und weitere regionale Teams die Ehre, sondern auch die deutsche Torballnationalmannschaft testete für die kommende Weltmeisterschaft. Der PSV stellte gleich drei Mannschaften bei diesem Turnier. Mehrere Spielerausfälle zwangen die Teams jedoch kurzfristig umzubauen und mit Leihspielern aus Basel Konstellationen zu bilden, in denen sie noch nie zuvor zusammen gespielt hatten. Nach der Vorrunde zog der PSV Karlsruhe I seine Mannschaft aus dem Turnier, so dass diese auf dem 12 Platz landete. Davor belegte die Jugendmannschaft des PSV einen guten 11. Rang, war es doch ihr erstes, großes Turnier. Und so hatten die jungen Schützlinge durchaus beachtenswerte Erfolge zu verzeichnen. Gleich drei Tore gelangen ihnen gegen die deutsche Nationalmannschaft, gegen Stuttgart führte man bis kurz vor Schluss 3:2, um nachher doch unglücklich mit 3:4 zu unterliegen. Gegen Offenburg gelang doch ein verdienter Punktgewinn mit einem 6:6. Der PSV II, bei dem Astrid Weidner ebenfalls eine intensive WM-Vorbereitung betrieb, kam in der Gruppe B nach der Vorrunde auf einen hervorragenden 1. Platz. Verstärkt durch Nationalspieler Kratzer gelang der Mannschaft eine ansprechende Leistung, die zwar in der Zwischenrunde gehalten werden konnte, jedoch war dem PSV kein weiterer Punktgewinn vergönnt. Am Ende belegte das Team einen guten 5. Rang. Die Nationalmannschaft hatte gleich vier PSVler in ihren Reihen. Spieler Mario Kratzer und David Georgi, sowie die Trainer Hans-Dieter Weidner und Josef Albanese. Souverän erreichte man das Halbfinale, konnte dort nach einem zähen Spiel gegen Saarbrücken mit 4:1 ebenfalls die Oberhand behalten um im Finale gegen Basel ein durchaus attraktives Spiel zu bieten. Mitte der zweiten Halbzeit stand es noch 4:4 ehe Deutschland auf 7:4 davonziehen konnte.
Endplatzierungen 1 Nationalmannschaft 2 Basel 3 Vorarlberg 4 Saarbrücken 5 PSV 2 6 Amriswil 7 Straßburg 8 Kaiserslautern 9 Stuttgart 10 Offenburg 11 PSV-Jugend 12 PSV 1 
Von David Georgi
In den letzten Jahren hat es die vermeintlich kleine Blindentorballabteilung des PSV nicht nur geschafft Titel zu sammeln, auch vereinsintern stieg der Sport in seinem Bekanntheitsgrad stetig. Nun steht das alljährlich stattfindende internationale Freundschaftsturnier an und dieses spiegelt die Aktivitäten und Bemühungen der Abteilung ansehnlich wieder. „Offen wollen wir sein – für alle – trotzdem leistungsorientiert für diejenigen, die danach streben.“ Ein schmaler Grat, möchte man auf der einen Seite ambitionierte Nationalspieler in ihren Zielen stärken und fördern, den „Ersatzspielern“ ebenfalls mit Spaß den Torballsport vermitteln, sowie erhebliche Arbeit in den uns allen am Herzen liegenden Bereich zu investieren, dem Nachwuchs. Beim diesjährigen Freundschaftsturnier lassen sich nunmehr die Früchte ernten: Eine eigene Jugendmannschaft, die im letzten Jahr behutsam aufgebaut wurde, spielt ihr drittes Turnier und möchte weitere Erfahrungen auf dem Torballfeld gewinnen. Dazu gesellen sich zwei Teams des PSV. Beide Mannschaften werden von jeweils einem Nationalspieler der PSV unterstützt. Mario Kratzer und David Georgi werden bei diesem Turnier vorrangig für die deutsche Auswahl spielen. Eben erwähnte Nationalmannschaft bereitet sich intensiv auf die Anfang September stattfindende Torball-WM vor. Das PSV-Trainergespann Hans-Dieter Weidner und Josef Albanese sind nun ebenfalls für die deutsche Nationalmannschaft nominiert worden, so dass der PSV fünf Vertreter bei der Torball-Weltmeisterschaft in Innsbruck stellt. Die fünfte im Bunde ist Astrid Weidner, die bei der WM für ihr Heimatland die österreichischen Farben vertritt und bei unserem Turnier in der PSV-Mannschaft zu sehen sein wird. Neben den Gastgebern und der deutschen Equipe sind weitere Teams aus der Region sowie die beiden schweizer Vereine aus Amriswil (Weltcupsieger) und Basel (Vizemeister) am Start. Abgerundet wird das starke Feld von der österreichischen Mannschaft aus Vorarlberg. Von Josef Albanese
Beginnt für die deutsche Herren-Torball-Nationalmannschaft mit vier Vertretern des PSV die Vorbereitung auf die Torballweltmeisterschaft am kommenden Wochenende beim alljährlichen Torballturnier des PSV Karlsruhe, so konnte die österreichische Damen-Nationalmannschaft mit PSV-Spielerin Astrid Weidner schon dieses Wochen-ende ihr Auftaktturnier bestreiten. Die Reise ging nach Mol in Belgien. Am Start waren sieben Mannschaften aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien. Trainer Ulrich Eggenberger und Co-Trainerin Christina Haid-vogl konnten die weite Reise mit fünf von sechs nominierten Spielerinnen antreten. Auf Heidelinde Golob vom VBSC Vorarlberg musste leider verzichtet werden. Neben Julia Schneider und Belinda Schneider (beide VBSC Vorarlberg) sowie Astrid Weidner (PSV Karlsruhe) traten mit Kerstin Wrba und Nerma Omerovic (ASV Wien) zwei junge Nachwuchsspielerinnen zum ersten Mal in den Farben Rot-Weiß-Rot auf. Gespielt wurde in einer einfachen Vorrunde jeder gegen jeden. Die ersten vier Mannschaften spielten dann in der Finalrunde um den begehrten Turniersieg. Beim Auftaktspiel gegen Dortmund-Kirchderne gelang den erfahrenen Spielerinnen Julia und Belinda Schneider sowie Astrid Weidner mit einem 5:0 ein Start nach Maß. Die Österreicherinnen dominierten das Spiel gegen den deutschen Vizemeister von Anfang an. Ähnlich verliefen auch die Spiele gegen Frankfurt, Zürich und Langenha-gen, die ebenfalls deutlich gewonnen werden konnten. Gegen Mol konnte nach einer 3:1 Führung aufgrund von individuellen Fehlern lediglich noch ein 3:3 erreicht werden. An dieser Stelle zeigte sich die wohl einzige größere Schwäche des Teams. Müssen sich die Spielerinnen zu sehr auf die Abwehr konzentrieren, dann fehlt ihnen der Mut und auch der Ideenreichtum nach vorne. Beim letzten Vorrundenspiel gegen Lommel spielten die beiden Neulinge in dem bereits für die Endrunde qualifizierten österreichischen Team durch und erreichten ein hervorra-gendes 4:4. In den Halbfinalspielen trat Österreich als Vorrundensieger gegen Langenhagen an und Zürich kämpfte gegen Mol um den Einzug ins Endspiel. Das Halbfinale des Teams um Astrid Weidner gegen Langenhagen wurde mit einem 4:0 souverän beherrscht. Anders erging es dem Schweizermeister aus Zürich. Er führte bis eine Minute vor Spielende mit 5:2 gegen den belgischen Meister, kassierte dann drei Tore in Folge und das Spiel ging mit 5:5 in die Verlängerung. Schon mit dem zweiten Wurf erzielte Mol das „Golden Goal“ und stand als Finalteilnehmer fest. Die demoralisierten Züricherinnen waren dann nicht mehr in der Lage, sich von dieser Niederlage zu erholen und Unterlagen Langenhagen im Spiel um Platz drei mit 6:1 Mit dem Turnierausrichter Mol hatte Österreich die Mannschaft als Finalgegner, die als einziger Vorrundengegner dem österreichischen Team Paroli bieten konnte. Das Spiel fing verhalten an. Die Frauen in Rot-Weiß-Rot fanden nur schwer hinein. Die Bälle waren nach der Abwehr nicht sofort greifbar und es war nicht möglich das eigene Angriffsspiel aufzuziehen. Zu allem Überfluss kam Pech in der Abwehr dazu. Julia Schneider bekam einen Ball auf die Hände und wehrte ihn unglücklich in den Rücken von Astrid Weidner ab, somit stand es 0:1. Doch kam diese Herausforderung gerade recht, das Spiel wurde ab diesem Zeitpunkt angenommen und offensiv nach vorne gestaltet. Schnell stand es 1:1 und kurz vor Schluss war mit einem 9:1 ein Spielstand erreicht, der die geschlos-sene Mannschaftsleistung widerspiegelt. In der letzten Minute wurde gegen Österreich noch ein Strafwurf ver-hängt, sodass der belgische Meister noch auf 9:2 verkürzen konnte. „Wir wissen jetzt, wo wir stehen und woran wir während der Trainingswoche Mitte Juli im Salzkammergut arbeiten müssen“, sagte der Trainer Ulrich Eggenberger nach dem Endspiel. „Wir haben eine gute Truppe beisammen, die zu formen und weiterzuentwickeln viel Freude macht.“
Die Spiele der österreichischen Nationalmannschaft: Österreich 5 - 0 Dortmund Kirchderne Österreich 8 - 1 Frankfurt Österreich 3 - 3 Mol (belgischer Meister) Österreich 4 - 1 Zürich (schweizer Meister) Österreich 4 - 1 Langenhagen Österreich 4 - 4 Lommel
Halbfinale: Zürich - Mol 5:6 (n.V. u. Golden Goal) Österreich - Langenhagen 4:0
Spiel um Platz 3: Langenhagen - Zürich 6:1
Finale Österreich - Mol 9:2 
Von David Georgi
Anlässlich ihres 30jährigen Vereinsjubiläum richtete der BSV Dortmund am 19.06. ein internationales Torballturnier aus, zu dem auch eine Mannschaft des PSV Karlsruhe eingeladen war. Gegen den belgischen Vertreter aus Hasselt tat sich das Team lange Zeit schwer – setzte sich am Ende aber verdient mit 1:0 durch. Gegen München (4:2) kam mehr Schwung in die Angriffsbemühungen des PSV, die im Topspiel gegen Frankfurt bereits wieder verebbten. Zwar gab es einige Chancen – schlussendlich fand der Ball nur den Weg ins Netz der Badener – und das gleich 4 mal zum Endstand von 0:4. Gegen Marburg (3:1), Vorarlberg (5:2) sowie Detmold (10:0) steigerte sich die Mannschaft und bot sehr ansprechenden Torball. Mit diesem Schwung ging es auch gegen Dortmund II, doch nach einer größeren Unterbrechung und der folgenden Halbzeitpause, wirkte das Team bemüht – jedoch fehlte es an Kreativität. 1:1 lautete das ernüchternde Ergebnis, nachdem zahlreiche Chancen zum Sieg vertan wurden. Wechselhaft, wie das Wetter außerhalb der Halle, wendete sich das Blatt wiederum in der nächsten Partie gegen Dortmund I. 6:0 gewannen die Schützlinge von Coach Hans-Dieter Weidner eindrucksvoll. Frankfurt, zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer, hatte ebenfalls drei Punkte abgeben müssen, wies jedoch das bessere Torverhältnis auf. Gegen Hamm gaben sich die Karlsruher wiederum engagiert, führten auch mit 2:0, ließen aber bald Federn und konnten am Ende nur mit einem 5:5-Unentschieden den Platz verlassen. Am Schluss erreichte der PSV Karlsruhe, wie auch im letzten Jahr an gleicher Stelle, einen guten zweiten Platz.
Für den PSV Karlsruhe spielten Mario Kratzer, David Georgi, Astrid Weidner sowie Michael Walbaum; betreut wurde das Team von Hans-Dieter Weidner. Von David Georgi
13. Mannschaften folgten der Einladung zum Turnier nach Stuttgart. Das perfekt organisierte Turnier wurde in drei Hallen ausgetragen, denn bei diesem Torballmarathon spielte jeder gegen jeden. Beim PSV meldete sich Hüseyin Kürekci mit einem beeindruckenden Einstand aufdem Torballparkett zurück. Die Schützlinge von Trainer Josef Albanese waren an diesem Tag vor allem äußerst abwehrstark und kassierten in 12 Spielen lediglich 15 Gegentore,erzielten auf der Habenseite allerdings 62 Treffer. Gegen Stuttgart I (10:2), Stuttgart II (9:1), Kaiserslautern (7:2), Saarbrücken (7:1), Zürich (5:1), Wilhelmshaven (5:1) wurden deutliche Ergebnisse erzielt. Selbst gegen Graz (2:0), Augsburg (4:1) oder München (4:0) war der PSV jederzeit das bestimmende Team. Lediglich gegen die junge Mannschaft aus Veitshöchheim (Würzburg) waren die Spieler unkonzentriert, vergaben zahlreiche Standards und verloren mit 2:4. Gegen Nürnberg, die bis zum vorletzten Spiel die Tabelle anführten, kam es dann zum Showdown, wer den Titel davon tragen würde. Trotz eines 0:2-Rückstandes erkämpfte sich das Team ein verdientes 4:2 und konnte gegen Frankfurt mit 3:1 nachlegen, so dass der Turniersieg nach Karlsruhe ging.
Für den PSV Karlsruhe spielten: Beate von Malottki, Hüseyin Kürekci, Waldemar Speer, Mario Kratzer und David Georgi Betreut wurde das Team von Josef Albanese und Michaela Mack 

Von David Georgi
Spannendes Halbfinale, versöhnlicher Abschluss
Am vergangenen Samstag richtete der BSV München die 18. Deutsche Meisterschaft im Torball aus. Fünf Damen und zehn Herrenteams spielten nicht nur um den Meistertitel, sondern auch um ein Ticket nach Paris; dort wird Ende November der Europapokal der Landesmeister ausgespielt wird.
Titelverteidiger SG Baden, deren Gerüst aus Spielern des PSV Karlsruhe bestand, hatte mit Veitshöchheim (Würzburg) einen vermeintlich schlagbaren Auftaktgegner erhalten. Doch bereits im ersten Spiel deutete sich an, dass an diesem Tage die Spiele äußerst intensiv geführt wurden. Schnell lag der amtierende Meister 1:3 zurück, konnte Mitte der zweiten Halbzeit auf 6:3 davon ziehen, ließ das junge Team aus Würzburg aber noch auf einen 6:5-Endstand herankommen. Gegen den letztjährigen Finalgegner, die SG Landshut, entwickelte sich ein spannendes und sehenswertes Spiel. Am Ende trennten sich beide Teams gerecht mit einem 4:4 Unentschieden. Gastgeber München war an diesem Tage nicht der erwartet schwere Brocken; trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer zum 1:1 hatte die SG Baden die Partie fest im Griff und gewann überzeugend mit 4:1. Der nordrhein-westfälische Vertreter aus Hamm brachte nicht nur die Spieler, sondern vor allem die Beteiligten auf der Bank ins Schwitzen. Zu keiner Phase konnte der Meister das Match unter Kontrolle bringen und hechelte stets einem Rückstand hinterher. Dass am Ende doch noch ein 7:7 und damit ein Punktgewinn zu Buche stand, hatten die Badener vor allem dem nie nachlassenden Teamgeist zu verdanken. Ähnliches bot sich dem Betrachter gegen Außenseiter Wilhelmshaven, die zwar mit 5:1 bereits deutlich distanziert schienen - am Ende wurde es mit einem 7:6 wieder eine Zitterpartie. Gegen den stark aufspielenden Weltcupdritten, Frankfurt, lag die Mannschaft von Coach Hans-Dieter Weidner bereits 0:2 im Rückstand, konnte allerdings, Dank zweier Standardsituationen ein 2:2 Remis erkämpfen. Gegen Nürnberg, die unbedingt noch einen Sieg brauchten, um doch noch an den Finalspielen teilnehmen zu können, lag die SG Baden wieder mit 0:2 im Rückstand - und wieder, nach großer Aufholjagd gelang es der Mannschaft einen positiven Ausgang zu erzwingen. Über den 4:3 Endstand wurde dann auch kräftig gejubelt. Gegen Tabellenführer Viktoria Dortmund lieferte Baden die bisher stärkste Halbzeit und führte verdient mit 2:0. Individuelle Fehler ließen den Gegner auf ein Remis herankommen, ehe Mario Kratzer, mittels verwandeltem Penalty den 3:2-Siegtreffer markierte. Mit diesem Erfolg stand nunmehr fest, die SG Baden hatte das gesteckte Saisonziel erreicht, die Halbfinalteilnahme. Auch stand vor dem abschließenden Spiel gegen München II (6:3) bereits fest, dass am Ende ein zweiter oder dritter Rang und damit ein Wiedersehen mit Landshut unumgänglich war.
Was sich nunmehr in den Finalspielen entwickelte, war - zumeist - Torball der Spitzenklasse. Spannend, attraktiv, überraschend. Im ersten Halbfinale führte Frankfurt bis kurz vor Schluss mit 3:2 um doch noch Dortmund durch ein 3:5 ins Finale ziehen zu lassen.
Für Baden war's ein bisschen wie für die deutschen Fußballer beim letztjährigen Sommermärchen. Ähnlich wie gegen Italien waren die Erwartungen hoch, die Atmosphäre knisterte. Beide Teams neutralisierten sich eher und bis auf einen abgefälschten Wurf von Mario Kratzer, der bei Landshut über das Tor flog, tat sich nicht viel. In der zweiten Halbzeit setzte sich das Schachspiel weiter fort. Eine Großchance bot sich der SG Baden, als sie einen Strafwurf nicht verwandeln konnte. Die letzte Minute war bereits angesagt, als ein locker geworfener Ball die so überzeugende Defensive der Badener überwinden konnte. Danach blieb nicht mehr viel Zeit zu reagieren und das Spiel wurde kurz darauf abgepfiffen.
Für Niedergeschlagenheit blieb keine Zeit. Das Team richtete seinen Blick nach vorne denn die Aussicht doch noch den dritten Platz erreichen zu können und das Turnier mit einem Sieg zu beenden war Motivation genug für die Torballer aus Baden. Gegen Frankfurt stand zunächst wiederum die Defensive im Mittelpunkt. Nach einer taktischen Variante brachte Mario Kratzer noch vor Ende der ersten Halbzeit die SG Baden mit 1:0 in Führung. In der zweiten Halbzeit ließ Frankfurt nach und die SG Baden spielte wie entfesselt. Mario Kratzer, Waldemar Speer und David Georgi trafen mit jeweils einem Treffer zum 4:0 Endstand.
Im Finale siegte Dortmund deutlich mit 6:2 gegen Landshut, die nun zum zweiten Mal in Folge im Finale die Meisterschaft verspielten. Bei den Damen gewann die Spielgemeinschaft München/Stuttgart den Titel.
Trainer Hans-Dieter Weidner meinte anschließend: "Eigentlich zeigte gerade in den Finalspielen unsere Formkurve nach oben. Wir haben uns lange ins Turnier kämpfen müssen. Es war nicht immer leicht und ansehnlich, aber wir konnten zumeist die Oberhand behalten. Dass es im Halbfinale nicht geklappt hat ist schade, aber Dank des tollen Spieles um Platz drei gehen wir positiv gestärkt aus dem Turnier. Ich bin auch froh und dankbar, dass Josef Albanese mir zur Seite stand und das Team und mich hervorragend unterstützte.“
Für die SG Baden spielten: Astrid Weidner, Michael Walbaum, Waldemar Speer, Mario Kratzer und David Georgi
Betreut wurde das Team von: Hans-Dieter Weidner, Josef Albanese und Hugo Meier
Alle Resultate als pdf-Datei Von David Georgi
Torfestival in Weiden
Am vergangenen Samstag wurde im oberpfälzischen Weiden die Süddeutsche Qualifikationsrunde im Torball ausgespielt. Die ersten 5 Plätze berechtigen zur Teilnahme an der Mitte März in München stattfindenden Deutschen Meisterschaft. 10 Torballteams spielten in einer einfachen Runde (jeder gegen jeden) um die begehrten Plätze. Bei der SG Baden gab es im Vergleich zur Vorsaison einige Änderungen. Jürgen Fritsche, Hüseyin Kürekci und Andreas Müller konnten der Mannschaft nicht zur Verfügung stehen. Neu ins Team wurden David Georgi und Michael Walbaum integriert. Das Team erwischte gegen Saarbrücken mit einem 11:0 einen äußerst torreichen Auftakt, der sich gegen Augsburg (7:1) fortsetzte. Gegen die erste Mannschaft aus München, dritter der letzten Deutschen Meisterschaft, wartete der erste Brocken auf die Badener. Zur Halbzeit stand es 2:2 unentschieden, was den hochklassigen Spielverlauf widerspiegelte. In der zweiten Hälfte zog der Meister ein technisch beschlagenes Spiel auf und gewann souverän mit (7:3). Gegen das junge Team aus Veitshöchheim (Würzburg) gelang, nach einem 0:1 Rückstand, ein klarer (10:2) Erfolg. Trotz eines 6:2-Endstandes gegen Kaiserslautern merkte man der Mannschaft um Werfer Mario Kratzer an, dass die ersten fünf Spiele des Turniers viel Kraft gekostet hatten. Zwar gelang gegen den Tabellenletzten Stuttgart der höchste Sieg (15:2), aber die sportliche Messlatte lag beim nächsten Turniergegner, der seit 1994 13mal in Folge die Süddeutsche Meisterschaft für sich entscheiden konnte, der SG Landshut. 0:4 hieß es bei Halbzeit und trotz zaghafter Bemühungen in der ersten Minute, fand das Team nach dem 0:1-Rückstand nie zur bisher gezeigten mannschaftlichen Geschlossenheit zurück. Im Angriff harmlos und der Abwehr löchrig, so präsentierte sich die SG Baden gegen den Titelverteidiger. In der zweiten Halbzeit gelang den Niederbayern gar das Ergebnis noch auf 7:0 zu erhöhen. Trotz dieser unerwartet hohen Niederlage war die direkte Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft bereits geschafft und der Turniersieg noch in Reichweite. Gegen Gastgeber Weiden gelang ein 10:0 Erfolg und da Landshut Tabellenführer Nürnberg inzwischen deutlich mit 12:4 deklassierte war der Titel zum Greifen nahe. Im Abschlussspiel gegen Nürnberg warf Mario Kratzer schnell die SG Baden mit zwei Toren in Front. Trotz zweier Anschlusstreffer konnte David Georgi diesen Abstand immer wieder herstellen so dass das Spiel schlussendlich 5:3 endete. Die SG Baden belegte mit 16:2 Punkten und 71:20 Toren den ersten Rang, gefolgt von Landshut, Nürnberg, München und Veitshöchheim. Diese fünf Mannschaften fahren nun im März nach München und treffen dort auf München II, Frankfurt, Dortmund, Wilhelmshaven und Hamm. „Den Titel „Süddeutscher Meister“ haben wir noch nie gewonnen – und es freut mich, dass wir, trotz der deutlichen Niederlage – zurück ins Turnier gefunden haben“, so Hans-Dieter Weidner. „Über den gesamten Tag hinweg hat mich vor allem die Spielfreude meiner Mannschaft begeistert. Wir befinden uns in einer guten Ausgangslage. Getragen von einem Erfolg wissen wir doch, dass wir noch einiges vor der Deutschen Meisterschaft tun müssen. Dort werden dann die Karten neu gemischt.“
Für die SG Baden spielten: Michael Walbaum, Astrid Weidner, Waldemar Speer, Mario Kratzer und David Georgi Betreut wurde das Team von Hans-Dieter Weidner, Hugo Meier und Josef Albanese
Die Spiele der SG Baden:
SG Baden - Saarbrücken / 11:0 SG Baden - Augsburg / 7:1 SG Baden - München / 7:3 SG Baden - Veitshöchheim / 10:2 SG Baden - Kaiserslautern / 6:2 SG Baden - Stuttgart / 15:2 SG Baden - Landshut / 0:7 SG Baden - Weiden / 10:0 SG Baden - Nürnberg / 5:3
Abschlusstabelle (Team/Tore/Punkte/Differenz) 1 SG Baden/71:20/16/+ 51 2 SG Landshut/73:28/16/+45 3 Nürnberg/55:29/14/+26 4 BSV München/46:29/12/+47 5 Veitshöchheim/45:46/10/-1 6 Augsburg/54:56/8/-2 7 Weiden/32:66/6/-34 8 Kaiserslautern/49:54/4/-5 9 Saarbrücken/36:90/2/-54 10 Stuttgart/23:96/0/-73
 - Time-Out, Besprechung auf dem Weg zum Erfolg!
Von David Georgi
Am 02. Dezember 2006 fand im Europapark Rust die Sportlerehrung des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssport-verbandes statt. Über eine Internetabstimmung konnten Sportlerin und Sportler, sowie die Mannschaft des Jahres gewählt werden. Bei den Damen war auch Astrid Weidner, Spielerin beim PSV Karlsruhe und der SG Baden, sowie die Meistermannschaft der SG Baden als Team des Jahres vorgeschlagen worden. In einem festlichen Rahmen erhielt BBS-Präsident Günter Pfullendörfer das Bundesverdienstkreuz aus den Händen des anwesenden Kultusminister Helmut Rau im Auftrag des Bundespräsidenten Horst Köhler. Damit war vielen An-wesenden von Beginn an klar, dass dieser Abend bereits eine besondere Note erhielt. Nachdem Präsident Günter Pfullendörfer den Galaabend eröffnet und die Moderation dem SWR-Sportredakteur Michael Dittrich übergeben hatte, begann ein Abend, an dem sich ein Höhepunkt an den anderen reihte und der allen Beteiligten sicherlich noch sehr lange in bester Erinnerung bleiben wird. Ob Moderation, Interview, Ehrung, Präsentation, Musik oder spektakuläre Akrobatik: alles passte an diesem Abend zusammen. Auch die "Paten", die die Veranstalter für die Ehrungen in den einzelnen Kategorien gewinnen konnten, hatten es in sich: neben dem mehrfachen Paralympicssieger und Weltmeister Holger Kimmig waren dies zwei absolute Legenden des Sports.Heinz Fütterer, der "weiße Blitz", war der Einladung des BBS ebenso gerne gefolgt wie "Mister Handball" Bernhard Kempa. Sowohl der einstige Sprint-Weltrekordler aus Karlsruhe als auch der Erfinder des legendären Kempatricks faszinierten die Gäste mit interessanten und sehr unterhaltsamen Anekdoten und fanden zudem sehr eindrückliche und persönliche Worte bei der Übergabe der Siegerpreise an die BBS-Sportler des Jahres. Dieser eindrückliche Festakt wurde nun noch für die Sportler der SG Baden versüßt. Bereits Astrid Weidner sorgte für heitere Stimmung zu Tisch, als bekannt gegeben wurde, dass sie den zweiten Platz in der Kategorie „Sportlerin des Jahres“ belegen konnte. Der Höhepunkt des Abends sollte die Krönung der SG Baden zur Mannschaft des Jahres werden. Hugo Meier, Hans-Dieter Weidner, Astrid Weidner, Waldemar Speer, Mario Kratzer, Andreas Müller und David Georgi nahmen stolz die Ehrenpreise des BBS entgegen und freuten sich riesig ob dieses tollen Jahresabschlusses; ein Jahr, dass unglaublich erfolgreich für den PSV Karlsruhe, die BSG Offenburg bzw. der SG Baden verlief.  - Herzlichen Glückwunsch an die SG Baden und an Astrid Weidner!
Ein Traum wurde wahr: die Jugendmannschaft des PSV Karlsruhe, allesamt Jugendliche der Schule am Weinweg, belegte sensationell den dritten Platz bei der Schweizer Jugendmeisterschaft in Basel. Besonders erfreulich war, dass die noch sehr unerfahrenen Torballer mit den besten Teams der Schweiz auf Anhieb mithalten konnten. Im letzten Spiel gegen die Zürich Big Bang, die bis dahin das Teilnehmerfeld nach Belieben beherrschten, konnten die jungen PSVler das Spiel lange offen gestalten und als einziges Team wirklich mithalten. Die größere Erfahrung und bessere Spielkultur ließ die Schweizer am Ende verdient mit 7:4 gewinnen, aber das Team hatte im Verlauf des Turniers so viel gelernt, dass es sich schon gut auf die Spielweise des Schweizer Jugendmeisters einstellen konnte. Fünf Mannschaften aus der Schweiz und das Team aus Karlsruhe ermittelten in einer einfachen Runde, jeder gegen jeden, einen Vorrundensieger. Die Endrunde war den Schweizer Teams vorbehalten, wo die besten vier Teams der Schweiz in Halbfinal- und Finalspielen ihren Meister ermittelten. Und der hieß am Schluss Zürich Big Bang, die ohne Verlustpunkt die Meisterschaft verdient gewonnen haben.
Doch wie hat alles für das junge Team des PSV Karlsruhe begonnen? Zu Anfang des Schuljahres 2006/2007 begannen 7 Jugendliche von der Schule am Weinweg im Rahmen der Kooperation Schule und Verein beim PSV Karlsruhe das Torballspiel kennen zu lernen. Einmal wöchentlich wurde Torball trainiert und die Begeisterung stieg von Training zu Training. Die Fortschritte waren groß, so dass die Jugendlichen schon nach wenigen Wochen in der Lage waren richtig Torball zu spielen. Da war die Gelegenheit willkommen, dass in der Schweiz eine Jugendmeisterschaft ausgetragen werden sollte. Kontakte wurden geknüpft und das Jugendteam erhielt die Erlaubnis die Schweizer Jugendmeisterschaft mitzuspielen. Jetzt wurde natürlich noch intensiver und ehrgeiziger trainiert, schließlich wollte man in der Schweiz bestehen können. Am 25. November war es dann so weit. Fünf Jungen und ein Mädchen machten sich auf den Weg nach Basel, um dort ihr erstes Torballturnier zu bestreiten. Die Aufregung war groß, doch die Mannschaft begann mit einem Einstand nach Maß. Tobias Fries erhielt Anwurf im ersten Spiel und erzielte gleich mit seinem ersten Wurf ein Tor für den PSV Karlsruhe. Danach blieb der PSV stets in Führung, auch wenn es manchmal knapp wurde, weil die Fehlerquote noch verständlicherweise sehr hoch war. Am Schluss wurde das erste Spiel mit 11:8 gegen das Team vom Sonnenberg in Baar gewonnen, nicht zuletzt dank der Tore der besten Torschützen an diesem Tag, nämlich Lukas Krause und Tobias Fries. Für den Zusammenhalt der Abwehr waren vor allem Robin Miller und in der zweiten Spielhälfte Katharina Haagen zuständig, die so manches Tor verhindern konnten. Im zweiten Spiel wurde die Fehlerquote in Angriff und Verteidigung minimiert und so gewann man schließlich mit 9:6 gegen die Jugendlichen aus Lausanne. Die eingewechselten Valentin Frey und Marius Davidenkoff, zeigten besonderes Geschick in Angriff und Verteidigung und sorgten für den stets ungefährdeten Sieg des PSV. In Spiel drei wurde der Anfang regelrecht verschlafen. Die Zürich Specials gingen sofort in Führung und konnten diese in den ersten Minuten ausbauen ehe sie auf ernsten Widerstand stießen. In der zweiten Hälfte waren dann die Spieler des PSV das bessere Team, aber Angriffspech und Fehler in der Abwehr ließen es nicht mehr zu den Sieg der Züricher zu gefährden, so dass Zürich mit 10:6 das Spiel für sich entscheiden konnte. Gegen die Hoppers, ebenfalls aus Zürich, durften nun all die ran, die noch wenig Einsatz bis dahin hatten. Dieses ermöglichte der jüngsten Mannschaft des Turniers mitzuhalten und schließlich eine Führung auszubauen, die vom PSV nicht mehr eingeholt werden konnte. Mit 11:6 ging dieses Spiel letztendlich deutlich verloren. Im letzten Spiel durften noch einmal die besten Spieler des Tages aufs Feld und die zeigten dem künftigen Meister, dass sie an diesem Tag viel gelernt hatten.
Für den PSV Karlsruhe spielten: Marius Davidenkoff, Valentin Frey, Tobias Fries, Katharina Haagen, Lukas Krause und Robin Miller. Betreut wurde das Team von Monika Böhme, Regina Rockel sowie Hans-Dieter Weidner, die auch die Kooperation durchführen und das Team seit September 2006 begleiten.  - Die neue Torballjugend des PSV in Aktion!
Von David Georgi
Am 11.11.2006 richtete der aktuelle Titelträger des Weltcups, TG Amriswil, die 17. Bodenseemeisterschaft - ein Freundschaftsturnier mit internationaler Torballklasse - aus. Gespielt wurde in 2 Gruppen zu je 5 Mannschaften mit sich anschließender Zwischen- und Finalrunde. Die SG Baden wollte das erfolgreiche Turnierjahr 2006 mit diesem Torballklassiker in Amriswil ausklingen lassen. Doch Mitte letzter Woche war die Teilnahme stark gefährdet, da 3 Spieler absagen mussten und die übrig gebliebe-nen ebenfalls alles andere als fit waren. So fanden sich schlussendlich 4 Spieler zusammen, die zwar mit der Zwischenrunde liebäugelten, dennoch keine größeren Erwartungen an das Turnier stellten. Im Auftaktmatch gegen Stuttgart konnte sich das Team finden und mit 9:2 einen guten Turnierstart hinlegen. Gegen Black Flash Bern geriet man zwar mehrfach in Rückstand konnte das Spiel schlussendlich mit 7:5 entscheiden. Ge-gen Weltcupträger Amriswil, der in stärkster Besetzung antrat, hielt man in der ersten Hälfte ein beachtliches 0:0, ehe die Gastgeber mit drei schnell erzielten Toren das Spiel in den Griff bekamen. 1:3 lautete hier der Endstand. Gegen die noch junge Mannschaft aus Moldawien, die sich beachtlich im Turnier behauptete, galt es möglichst zu gewinnen, um sich zum einen für die Zwischenrunde zu qualifizieren und um auch eventuelle Punkte mitnehmen zu können. Schnell lag das Team von Hans-Dieter Weidner mit 0:2 zurück, konnte jedoch bei Halbzeit eine knappe 4:3 Führung halten. In der zweiten Hälfte nutzte die SG Baden Unaufmerksamkeiten in der Hintermannschaft des Gegners und gewann mit 7:3. Somit hatte man nicht nur die Zwischenrunde erreicht, sondern kletterte aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber Amriswil noch auf den ersten Platz der Gruppe A. Gegen Lyon (3. aus Gruppe B), gestaltete sich das Spiel lange Zeit ausgeglichen. Mit dem Schlusswurf gelang den Franzosen der 3:2-Siegtreffer. Gegen Vorarlberg galt es nunmehr zu gewinnen um eventuell doch noch ins Halbfinale einziehen zu können. Das Spiel entwickelte sich zu einer taktischen Schachpartie. Lange lag Baden 0:1 zurück und konnte durch einen Doppelschlag von Andreas Müller und Astrid Weidner glücklich mit 2:1 die Halbfinalteilnahme sichern. Gegen Zürich entwickelte sich ein rasantes Spiel, das am Ende knapp 2:3 verloren ging. Als Vierter traf der amtierende deutsche Meister nun wiederum auf Gastgeber Amriswil, der ebenfalls auf seine unter-stützenden, aber stets fairen Zuschauer zählen konnte. Durch eine Standardsituation ging Baden in der ersten Halb-zeit mit 1:0 in Führung. Amriswil erhöhte nun den Druck und kam folgerichtig anderthalb Minuten vor Schluss zum Ausgleich. Es ging in die Verlängerung und somit griff die Golden-Goal-Regel. Hier erzielte David Georgi das entscheidende 2:1 und ermöglichte den Finaleinzug gegen Zürich. Dieses Spiel wurde ebenfalls ein wahrer Torball-Thriller. Erst eine Minute vor Schluss gelang den Schweizern das 1:0 und damit der wohlverdiente Turniersieg. "Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Wenn ich an die letzte Woche denke - wir hätten fast absagen müssen - und nun werden wir bei diesem tollen Turnier Zweiter. Wir können auf ein wirklich erfolgreiches Jahr 2006 zurückblicken", schwärmte Coach Hans-Dieter Weidner nach dem Turnier.
Die SG Baden spielte in folgender Aufstellung: Andreas Müller, Gerhard Jaworek, Astrid Weidner und David Georgi Trainer: Hans-Dieter Weidner Eine Woche nach dem Turniersieg in Basel präsentierte sich der PSV Karlsruhe erneut spielfreudig und gewann das Turnier im Saarland. In einer einfachen Runde ohne Finalspiele konnte sich der PSV Karlsruhe in Saarbrücken gegen die sieben Teams aus Deutschland und Frankreich knapp aber letztendlich auch verdient durchsetzen. Im ersten Spiel gegen Kaiserslautern musste das Team hart arbeiten und immer wieder einen Rückstand aufholen ehe das Spiel 3:2 zu Gunsten des PSV ausging. Mit Detmold folgte ein Gegner, gegen den man bisher immer gewinnen konnte. Das änderte sich auch bei diesem Turnier nicht. 6:2 lautete der Endstand. Gegen die starken Gastgeber war es lange ein offenes Spiel, aber auch hier konnte das Team um Mario Kratzer sich durchsetzen und gewann 5:4. Es folgte eine längere Pause, die dem Team nicht gut tat. Gegen die Franzosen von ASSAS Straßburg passte nicht viel zusammen und so mussten die PSVler ihre einzige Niederlage (1:3) an diesem Tage hinnehmen. Wieder gefestigt zeigte sich das Team gegen die zweite Auswahl der Gastgeber aus Saarbrücken. Mit 12:1 meldete sich der PSV im Titelrennen wieder zurück, ehe das Lokalderby gegen Offenburg anstand. Dieses Mal zeigte sich der PSV hellwach in den ersten Minuten und ging sofort mit 2:0 in Führung. Eine konzentrierte Abwehr sicherte den Vorsprung, ehe Mario Kratzer in der letzen Minute mit seinem dritten Treffer im Spiel auf 3:0 erhöhte und für den verdienten Sieg sorgte. Im letzten Spiel gegen AAAL Straßburg war die Mannschaft in der ersten Hälfte unkonzentriert und brachte sich mit Unachtsamkeiten immer wieder aus dem Rhythmus. In der zweiten Hälfte leitete Beate von Malottki mit ihrem Treffer die Wende ein und brachte die Mannschaft wieder auf Kurs. Gerhard Jaworek, der eine sehr überzeugende Defensivleistung an diesem Tag zeigte, musste einige Male sein Können gegen die harten Würfe der Straßburger zeigen und sicherte damit den am Schluss ungefährdeten Sieg mit 7:4 gegen AAAL Straßburg.
Die Spiele des PSV Karlsruhe: PSV Karlsruhe - Kaiserslautern 3:2 PSV Karlsruhe - Detmold 6:2 PSV Karlsruhe - Saarbrücken I 5:4 PSV Karlsruhe - ASAAS Straßburg 1:3 PSV Karlsruhe - Saarbrücken II 12:1 PSV Karlsruhe - Offenburg 3:0 PSV Karlsruhe - AAAL Straßburg 7:4
Abschlusstabelle (Team/Tore/Punkte) 1 PSV Karlsruhe/37:16,+21/12 2 Kaiserslautern/28:11,+17/10 3 BSSV Saarbrücken I/32:24,+8/10 4 BSG Offenburg/29:25,+4/9 5 ASSAS Straßburg/33:22,+11/8 6 TSV Detmold/15:35,-20/3 7 AAAL Straßburg/29:35,-6/2 8 BSSV Saarbrücken II/18:53,-35/2
Hans-Dieter Weidner 
Am vergangenen Samstag wurde im schweizerischen Basel ein mit 8 Mannschaften stark besetztes, internationales Torballturnier ausgetragen. Gespielt wurde in einer einfachen Runde (jeder gegen jeden) mit den sich anschließenden Platzierungsspielen. Titelverteidiger PSV Karlsruhe hatte sich, ob einer dünnen Personaldecke, für dieses Turnier mit dem Vorarlberger Spieler Ulrich Eggenberger verstärkt. Dieser integrierte sich sogleich ins Team und die Phase der Neuformierung gestaltete sich überraschend kurz. Im ersten Spiel überzeugte der PSV gegen Straßburg mit einem glänzenden 14:2-Erfolg und setzte den Torrausch auch gegen Amriswil (8:0) fort. Gegen Zürich schien das Team um David Georgi in der ersten Halbzeit beinahe nicht auf dem Platz zu sein, denn rasch führten die Schweizer mit 5:0. Eine engagiert geführte zweite Hälfte ließ die Hoffnung auf einen Punkt aufkeimen, doch trotz kämpferischer Leistung stand am Ende eine 4:5-Niederlage zu Buche. Ein ähnlicher Spielverlauf ergab sich im folgenden Match gegen Gastgeber Basel, allerdings diesmal zu Gunsten des PSV. Führte man bereits mit 6:2 war es hier der Gegner, der sich bei einem knappen 6:5-Vorsprung des PSV noch ein Unentschieden gewünscht hätte. Gegen den Weltcup-Dritten aus Frankfurt verlor Karlsruhe knapp mit 2:3, steigerte sich gegen Turin (9:2) und fand gegen Marburg, trotz eines frühen 0:1-Rückstandes zu alter Form zurück, gewann souverän mit 7:1 und sicherte sich damit den Sprung auf Rang 2. In der Platzierungsrunde spielte Karlsruhe zunächst gegen den Vorrunden-Ersten Frankfurt und siegte mit 2:1. Punktgleich mit Frankfurt gingen die Spieler von Coach Hans-Dieter Weidner gegen Zürich optimistisch auf das Feld - wissend, dass ein Sieg und das weitaus bessere Torverhältnis gegenüber den Mitkonkurrenten den Turniersieg bedeuten würde. Schnell führte man mit 2:0, ehe Zürich verkürzen konnte. Doch erfolgreich verwandelte Standardsituationen hielten den PSV auf Kurs und ermöglichten einen 4:2-Erfolg und somit die Titelverteidigung in Basel.
Für den PSV Karlsruhe spielten: Astrid Weidner, Michael Walbaum, Ulrich Eggenberger und David Georgi Gecoacht wurde das Team von Hans-Dieter Weidner
David Georgi Am vergangenen Samstag, 30.09.2006, wurde der 5. Torball-Weltcup in Frankfurt ausgetragen. Hierfür hatten sich die jeweiligen Landesmeister plus Titelverteidiger und Gastgeber qualifizieren können. Bei den Damen nahmen 8, bei den Herren 9 Mannschaften an der Champions League des Torballs teil. Gespielt wurde in einer einfachen Runde (jeder gegen jeden) mit den sich anschließenden Finalspielen. Die SG Baden hatte kurz vor Turnierbeginn noch den Ausfall von Spieler Hüseyin Kürekci zu verkraften. Trotzdem nahmen Trainer, Betreuer und die Spieler die schwere Aufgabe zuversichtlich in Angriff.
Im Auftaktmatch traf die SG Baden auf Gastgeber Frankfurt, geriet schnell in Rückstand, konnte aber Mitte der ersten Halbzeit das Spiel in den Griff bekommen und führte folgerichtig mit 2:1. Eine unglückliche Strafwurfsituation brachte den Mainstädtern den Ausgleich. Trotz erneuter Führung bekamen die Badener das Spiel in der zweiten Halbzeit nicht mehr unter Kontrolle und verloren durch einen Penalty mit 3:4. Gegen den Schweizer Meister Amriswil erlebte das Team eine katastrophale erste Halbzeit und lag mit 0:2 bzw. 1:4 im Rückstand. Das Spiel ging mit 2:5 verloren. Gegen Paris stand nun der amtierende deutsche Meister bereits unter Zugzwang, wollte man das Halbfinale erreichen. Dreiviertel des Spieles hielt die SG Baden nicht nur mit dem französischen Champion mit, sondern führte mit 2:1. Wiederum individuelle Fehler in der Defensive verhalfen den Franzosen zu schnellen Toren und auch dieses Spiel musste mit 2:4 abgegeben werden. Gegen Graz wurde dann das Team umgestellt, stabilisierte sich in der Abwehr, erzielte nun auch wichtige Tore und gewann mit 3:0. Der nunmehr gefasste Mut sollte auf das Feld gegen Europapokal-Titelverteidiger Tirol mitgenommen werden. Zwar zeigte sich die Defensive stark, aber zahlreiche Standardsituationen konnten nicht verwandelt werden und so musste sich die SG Baden nicht nur mit 0:1 geschlagen geben, sondern auch vorzeitig die Halbfinalträume begraben. Gegen Teramo (Italien) und die Mannschaft aus Moldawien konnten zufriedenstellende Ergebnisse (8:1, 6:2) erzielt werden. Dazwischen wurde allerdings, wiederum nach einer 2:1-Pausenführung, gegen den belgischen Meister aus Lommel mit 2:4 verloren. Nach der Hinrunde belegte die SG Baden Rang 6 und spielte wiederum gegen Lommel um Platz 5. Dieses Spiel konnte souverän mit 7:2 zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.
Hans-Dieter Weidner, Trainer der SG Baden, zeigte sich nach dem Turnier mit gemischten Gefühlen: "Ich glaube, wir wären schon ganz gern in die Halbfinals gekommen, hatten es heute, ob der Leistung und Ergebnisse aber nicht verdient. Sicherlich konnte nicht jeder zu wichtigen Phasen der Spiele seine eigentliche Leistungsstärke abrufen. Auf der anderen Seite waren wir auch hier um Erfahrung zu sammeln und ich hoffe, dass wir diese Chance genutzt haben."
Bei den Herren gewann Amriswil nach einem dramatischen Penaltywerfen gegen Paris und Tirol nach Golden Goal mit 2:1 gegen Frankfurt das Halbfinale. Im Spiel um Platz 3 bezwangen die Gastgeber Paris mit 3:1. Sieger des Weltcups 2006 wurde trotz eines 1:3-Rückstandes Amriswil gegen Tirol. Bei den Damen sicherte sich überraschend Verona mit einem 3:1-Erfolg im Finale gegen Vorarlberg den Titel.
Ein Plus hatte die SG Baden am Ende des Tages dann doch noch zu verzeichnen. Der Torschützenkönig des Turnieres stammt aus ihren Reihen und heißt: Mario Kratzer.
Für die SG Baden spielten: Mario Kratzer, Andreas Müller, Waldemar Speer, Jürgen Fritsche und David Georgi Betreut wurde das Team von Hans-Dieter Weidner und Hugo Meyer
David Georgi SG Baden will sich auf internationalem Parkett gefestigt präsentieren
Morgen früh geht es los: in Frankfurt wird der Torball-Weltcup 2006 in der Damen- und Herrenkonkurrenz ausgetragen. Bei den Damen wird in einer einfachen Runde (jeder gegen jeden) mit den sich anschließenden Finalspielen der Champion ermittelt. Bei den Herren steht der Spielmudos wohl bis Freitag auf unsicheren Füßen, da noch nicht genau feststeht, ob die afrikanischen Teams an dieser Club-WM teilnehmen können. Je nach Anzahl wird entweder in zwei Gruppen mit sich anschließender Zwischenrunde und Finalspielen oder nach dem oben beschriebenen Modus gespielt. Neu ist auch, dass das Turnier an einem Tag, ausschließlich am Samstag durchgezogen wird, spielte man bisher mindestens über 2 Tage.
Bei den Damen tritt Vorarlberg als Titelverteidiger und Favorit an, während das Feld bei den Herren sehr offen scheint. Europapokalsieger Tirol, der im letzten November überraschend die SG Landshut in der Verlängerung bezwingen konnte, wird sich diesmal deutlich unter Zugzwang wiederfinden. Teramo, italienischer Meister, der beim Eurocup in Graz enttäuschte, wird sicherlich wieder in die vorderen Ränge vorstoßen wollen, ebenso wie der Schweizer Meister Amriswil, der französische Vertreter aus Paris oder Gastgeber Frankfurt.
Und dann wäre da noch der aktuelle, amtierende deutsche Meister, die SG Baden, die sich im vergangenen März in Hannover durch den Meistertitel für dieses Turnier qualifizieren konnte und mit David Georgi eine weitere Verstärkung erhielt. Nationalspieler Mario Kratzer und David Georgi, sammelten bereits miteinander in Marburg 2000 und in Vorarlberg 2004 Weltcup-Erfahrung. Ferner bestritt Georgi noch letzte Saison das Eurocupfinale mit Landshut. Dazu gesellen sich weitere, gebackene Meister mit Astrid Weidner, Andreas Müller, Waldemar Speer, Hüseyin Kürekci und Jürgen Fritsche. Das Trainerduo Hans-Dieter Weidner und Hugo Meyer werden auch bei diesem Turnier das Team auf die internationalen Aufgaben einstimmen. "Wir haben unser Meisterstück bereits hinter uns und können bei diesem Turnier wichtige Erfahrung sammeln und mit viel Freude an das Turnier gehen", so Hans-Dieter Weidner. "Wir haben sicherlich das Potential an die Halbfinalplätze zu klopfen, aber wir wissen noch nicht, nach welchem Modus gespielt wird. Sicherlich wird bei diesem Turnier die Tagesform entscheiden."
Zahlreiche Freunde und Bekannte haben dem Meister bereits Unterstützung zugesagt, so dass die SG Baden kommenden Samstag auch auf tatkräftige Unterstützung in der Halle hoffen kann.
David Georgi Die Torballer sind 14 Tage vor dem Weltcup bereits in guter Form Am vergangenen Samstag, 16.09.2006, fand im österreichischen Vorarlberg ein internationales Torballfreundschafts-turnier mit 10 Mannschaften aus 5 Ländern statt. In einer einfachen Runde spielte jeder gegen jeden mit den sich anschließenden Finalspielen. Kurzfristig fiel beim amtierenden Deutschen Meister der wurfstärkste Spieler, Mario Kratzer vom PSV Karlsruhe aus und so trat die SG Baden mit dem Ziel an, sich weiter auf den Weltcup einzuspielen. Im ersten Spiel gelang ein souveräner 10:1 Erfolg gegen Magdeburg. Danach bot sich den Zuschauern ein "Catenac-cio-Spiel" gegen den italienischen Vertreter aus Mailand, das folgerichtig 1:1 endete. Das Spiel gegen die stark ein-geschätzte Mannschaft aus Lyon wurde aufgrund des "Nicht-Antretens" des Gegners mit einem 5:0-Erfolg zu Gunsten der Mannschaft aus Baden gewertet. Nach dieser langen Pause fand das Team nur schwer zu seinem alten Spiel-rhythmus zurück und gab sich gegen den Weltcup-Gastgeber, Frankfurt, über weite Strecken des Spieles müde und im Angriff harmlos. Der Endstand lautete hier 1:3. Nach einer Mittagspause bot das Team um Mittelspieler Andreas Müller eine Leistungssteigerung. Gegen das starke Team aus München gewann die SG Baden mit 3:2. Gegen den aktuellen Schweizer Meister - ebenfalls beim Weltcup vertreten – Amriswil bot das Team lange eine konzentrierte Leistung und gestaltete das Spiel ausgeglichen. Während einer hektischen Schlussphase stand es noch 3:3 unentschieden ehe den Schweizern noch der überaus glückliche 4:3-Siegtreffer gelang. Gegen Gastgeber Vorarlberg glückte dann, trotz eines 1:4 Rückstandes, noch ein 8:5, Wien und Augsburg konnten in Folge noch mit 6:3 und 8:5 bezwungen werden. Nach der Vorrunde belegte die SG Baden, hinter Frankfurt und Amriswil den 3. Rang, vor München. Im ersten Halbfi-nale bezwang München Frankfurt mit 8:3 und im zweiten Halbfinale traf die SG Baden wiederum auf Amriswil. Gab es im ersten Aufeinandertreffen noch ein ausgeglichenes Spiel, nahm der Deutsche Meister nunmehr von Beginn an das Heft in den Wurf und führte bei Halbzeit mit 6:0. Am Ende stand ein deutliches und überzeugendes 11:2-Endergebnis fest. Im Spiel um Platz 3 bezwang Amriswil Frankfurt mit 5:4. Im Endspiel gegen München lief es bei den Badener Jungs nicht wirklich. Zwar gelang rasch die 1:0-Führung, dem trat München schnell mit 3 Toren in Serie entgegen. 1:4 laute-te der Pausenstand und das Endergebnis 2:7.
"Wir können mit unserer Leistung vollends zufrieden sein", meinte Coach Hans-Dieter Weidner im Anschluss an das Finalspiel. „Wir haben uns im Turnierverlauf immer mehr gesteigert und zu einer mannschaftlich geschlossenen Leis-tung gefunden." Damit zeigt sich das Team gut vorbereitet für den in zwei Wochen stattfindenden Weltcup.
Für die SG Baden spielten: Hüseyin Kürekci, Waldemar Speer, Andreas Müller und David Georgi Betreut wurde das Team von Hans-Dieter Weidner und Hugo Meier.
Die Spiele der SG Baden: SG Baden - Magdeburg / 10:1 SG Baden - Mailand / 1:1 SG Baden - Lyon / 5:0 SG Baden - Frankfurt / 1:3 SG Baden - München / 3:2 SG Baden - Amriswil / 3:4 SG Baden - Vorarlberg / 8:5 SG Baden - Wien / 6:3 SG Baden - Augsburg / 8:5
Endstand: 1. BSV München (D) 2. SG Baden (D) 3. TC Amriswil (SUI) 4. VSG Frankfurt (D) 5. Vorarlberg (A) 6. Lyon (F) 7. Magdeburg (D) 8. Mailand (I) 9. Wien (A) 10. Augsburg (D)
David Georgi 
Am vergangenen Samstag, 09.09.2006, richtete der Gastgeber des Ende September stattfindenden Torball-Worldcups, Frankfurt, ein Vorbereitungsturnier aus. 8 Mannschaften spielten in einer einfachen Runde (jeder gegen jeden) den Turniersieger aus. Die SG Baden, bestehend aus Spielern des PSV Karlsruhe und der BSG Offenburg, war bei diesem Turnier mit zwei Mannschaften vertreten und Astrid Weidner vom PSV Karlsruhe half der Spielgemeinschaft Marburg/Frankfurt, die ebenfalls beim Torball-Worldcup antreten wird, aus. Die SG Baden II belegte nach sieben Spielen – einem Unentschieden gegen Kaiserslautern (2:2) und einem (3:2)-Erfolg im letzten Turnierspiel gegen Marburg – den 7. Platz. Die Spielgemeinschaft Marburg/Frankfurt, verstärkt durch Astrid Weidner, belegte den guten vierten Rang, punktgleich mit der SSG Marburg, die aufgrund des besseren Torverhältnisses auf den Medaillenrängen landeten. Die SG Baden I spielte ein souveränes Turnier und zeigte sich in der Vorbereitung auf den Worldcup gefestigter. Highlights bei diesem Turnier war das enge Spiel gegen Marburg (5:3) sowie der klare 5:2-Erfolg über Frankfurt I. Die weiteren Ergebnisse: Kassel (2:0), Kaiserslautern (9:1), Frankfurt II (2:1), Baden II (5:1), SG Marburg/Frankfurt (4:2).
Für die SG Baden spielten: SG Baden I: Mario Kratzer, David Georgi (beide PSV) und Andreas Müller, Hüseyin Kürekci (beide Offenburg) Baden II: Michael Walbaum und Gerhard Jaworek (beide PSV) und Jürgen Fritsche (Offenburg) Betreut wurden die Teams von Hans-Dieter Weidner (PSV) und Hugo Meyer (Offenburg)
Abschlusstabelle:
Team / Spiele / Gesch. Tore / Erh. Tore / Punkte / Tordiff. 1 SG Baden I / 7 / 32 / 10 / 14 / 22 2 VSG Frankfurt I / 7 / 23 / 13 / 9 / 10 3 SSG Blista Marburg / 7 / 22 / 15 / 8 / 7 4 SG Frankfrurt-Marburg / 7 / 22 / 19 / 8 / 3 5 BSV Kassel / 7 / 25 / 22 / 7 / 3 6 VSG Frankfurt II / 7 / 15 / 21 / 6 / -6 7 SG Baden II / 7 / 14 / 24 / 3 / -10 8 TFC Kaiserslautern / 7 / 12 / 41 / 1 / -29
Die Ergebnisse der BSG Offenburg und des PSV Karlsruhe SG Baden I - Kassel 2:0 SG Baden I - Kaiserslautern 9:1 SG Baden I - Marburg 5:3 SG Baden I - Frankfurt I 5:2 SG Baden I - Frankfurt II 2:1 SG Baden I - SG Baden II 5:1 SG Baden I - SG Frankf.-Marb. 4:2
SG Baden II - SG Frankf.-Marb 3:4 SG Baden II - Frankfurt I 0:1 SG Baden II - Kaiserslautern 2:2 SG Baden II - Frankfurt II 1:4 SG Baden II - Kassel 4:6 SG Baden II - SG Baden I 1:5 SG Baden II - Marburg 3:2
David Georgi 
Gut gespielt, aber undankbaren vierten Platz erreicht!
Während am 16. September 2006 die SG Baden in Vorarlberg ein Vorbereitungsturnier bestritt (siehe gesonderter Bericht) wurde in Kaiserslautern ein internationales Freundschaftsturnier ausgetragen, bei dem eine weitere Auswahl des PSV Karlsruhe anwesend war. In einer einfachen Runde spielten zwei gastgebende Teams sowie die Mannschaften aus Saarbrücken, Straßburg, Frankfurt, Stuttgart und des PSV Karlsruhe den Turniersieger aus. Das Team, bestehend aus Michael Walbaum nebst seinem Sohn Max, unserem Abteilungsleiter Gerhard Jaworek und Jürgen Fritsche aus Offenburg, der uns bei diesem Turnier unterstützt hat, wurde erstmals von Josef Albanese gecoacht. Mit viel Fingerspitzengefühl führte er die Mannschaft und schaffte beinahe die Sensation. Carmen Bitsch, ebenfalls noch unerfahren in der Torballszene, unterstützte Josef Albanese bei seinem ersten Torballturnier.
Im Auftaktmatch setzte sich das neu formierte Team gegen die favorisierten Saarbrücker mit 7:6 durch. Gegen das Team Kaiserslautern II erwischten die PSVler einen rabenschwarzen Auftakt und lagen bereits nach einer Spielminute mit 0:4 im Hintertreffen. Das Spiel konnte danach ausgeglichen gestaltet werden, ging aber letztendlich deutlich und verdient mit 3:9 verloren. Im dritten Spiel setzte sich das Team von Josef Albanese gegen Kaiserslautern I mit 3:2 und im vierten Spiel gegen Stuttgart mit 9:4 durch. Es folgte das Spiel gegen Straßburg, die punktgleich mit den Karlsruhern die Tabelle anführten. Der PSV bekam das Spiel sehr schnell in Griff und gewann überraschend souverän gegen die Mannschaft aus Frankreich mit 6:4. Im Abschlussmatch gegen Frankfurt hätte ein Unentschieden zum Turniersieg gereicht. Doch es sollte nicht sein. Mit dem letzten Wurf des Teams aus Frankfurt musste der PSV das 2:3 hinnehmen, so dass letztendlich nur auf Grund des schlechteren Torverhältnisses der vierte Rang erzielt werden konnte, weil die vier bestplatzierten Mannschaften alle punktgleich waren.
Ein herzlicher Dank geht an Josef Albanese und Carmen Bitsch, die das Team hervorragend betreuten.
Abschlusstabelle: 1. ASAAS Straßburg 2. TFC Kaiserslautern II 3. VSG Frankfurt 4. PSV Karlsruhe 5. BSSV Saarbrücken 6. TFC Kaiserslautern 1 7. BSV Stuttgart
Michael Walbaum, Hans-Dieter Weidner Der PSV Karlsruhe konnte sich am 12.08. in Dortmund bei einem nationalen Freundschaftsturnier auf den Ende September stattfindenden Torball-World Cup vorbereiten. Im Auftaktmatch trafen die Badener auf das junge Team aus Marburg, das dem Favoriten ein enges Spiel aufzwang. Mit einem 1:0-Erfolg startete der PSV, vor allem in der Abwehr gut ins Turnier. Es folgten Siege gegen Hamm (9:4), Dortmund II (5:1), Detmold (4:1). Anschließend wartete der Gastgeber des World Cups, die VSG Frankfurt, auf den bis dahin- ungeschlagenen PSV. In einem attraktiven Spiel behielten die Mainstädter mit 2:3 die Oberhand. Mit einem 5:2 Erfolg gegen die erste Mannschaft Dortmunds meldete sich das Team von Hans-Dieter Weidner im Turnier eindrucksvoll zurück, um im letzten Spiel gegen Bonn/Erftkreis müde und abgekämpft mit 2:3 zu unterliegen.
Nach der Vorrunde belegte der PSV den dritten Rang und traf im Halbfinale wiederum auf Frankfurt. Trotz eines 1:2-Pausenrückstandes zeigten die Karlsruher Moral und gewannen verdient mit 4:2. Im zweiten Halbfinale bezwangen die Gastgeber Marburg erst im Penaltyschießen. Im Finale wirkte der PSv wiederum müde und Einzelaktionen reichten nicht aus um das Spiel in den Griff zu bekommen. Der 0:1-Rückstand konnte zwar noch ausgeglichen werden, jedoch stand es bei Halbzeit bereits 1:3. Mario Kratzer gelang zwar noch der Anschlusstreffer, aber die Zeit reichte nicht um noch den Ausgleich zu erzielen.
Trainer Hans-Dieter Weidner zeigte sich dennoch zufrieden mit der gezeigten Leistung: „Wir haben vor allem Fortschritte in der Defensivleistung gemacht und das Mannschaftsklima ist sehr gefestigt. Wir waren hier um vieles zu testen und diese Ziele haben wir erreicht. Wir wollen jedoch auch nicht verschweigen, dass in den nächsten Wochen noch stark an der Umsetzung der Vorgaben gearbeitet werden muss.“
Für den PSV spielten: Astrid Weidner, Waldemar Speer, Mario Kratzer und David Georgi Betreut wurde das Team von Hans-Dieter Weidner
Abschlusstabelle:
1. BSV Dortmund I 2. PSV Karlsruhe 3. VSG Frankfurt 4. Blista Marburg 5. Bonn/Erftkreis 6. BSV Dortmund II 7. Hamm 8. Detmold
David Georgi

Am vergangenen Samstag (10.06.2006) fand in den Hallen des PSV das traditionelle, internationale Torballfreundschaftsturnier statt. 8 Mannschaften, aus Straßburg, Basel, Kaiserslautern, Saarbrücken, Frankfurt, Dortmund, Offenburg und Karlsruhe lieferten sich spannende, und dem Wetter angemessen, heiße Spiele. In den ersten drei Spielen zeigte sich der PSV torhunrig und landete souveräne Erfolge gegen Straßburg (9:2), Kaiserslautern (4:2) und Saarbrücken (9:1). Gegen die stark aufspielenden Frankfurter zeigten die Karlsruher zwar eine konzentrierte erste Halbzeit, fanden aber kein geeignetes Mittel, die starke Defensive der Mainstädter zu überwinden und kassierten folgerichtig 2 Gegentore - Endstand 0:2. Nach diesem Rückschlag begann das Team von Hans-Dieter Weidner zwar furios gegen Dortmund und führte schnell mit 3:0, nach und nach schlichen sich im Abwehrverhalten Unsicherheiten ein und so blieb das Spiel bis zum Ende spannend; mit 6:5 sicherten die Badener jedoch die 2 wertvollen Punkte. Gegen das stark aufspielende Basel lag der PSV schnell mit 0:3 im Rückstand, konnte sich jedoch in der zweiten Halbzeit steigern und auf ein 3:3-Remis heranarbeiten. Die Aufholjagd schien jedoch ihren Tribut zu zollen, den Basel an diesem Tag hervorragend zu nutzen wusste und am Ende mit 5:4 die Oberhand behielt. Im abschließenden Vorrundenspiel gelang ein nie gefährdeter 4:1-Erfolg gegen Offenburg. Mit 10:4 Punkten zog der PSV als Dritter in die Finalrunde ein. In dieser traf der PSV auf den Zweitplazierten, Frankfurt. Eigentlich hatte der PSV über weite Phasen des attraktiven Spiels die Partie im Griff, was sich auch bei einem Spielstand von 2:1 widerspiegelte. Individuelle Abwehrfehler ermöglichtem dem Weltcup-Gastgeber allerdings binnen dreier Würfe mit 3:2 in Führung zu gehen. Erst spät rettete sich der amtierende Meister zu einem verdienten 3:3-Remis. Gegen Basel wollten sich die Karlsruher im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen rehabilitieren und zeigten in der ersten Halbzeit die wohl bis dahin konzentrierteste Leistung in Angriff und Verteidigung. Der 3:0-Pausenstand verdeutlicht nicht nur eine kontrollierte Spielweise des Gastgebers, vielmehr setzte dieser auch zahlreiche Glanzpunkte in einem variantenreichen Spiel. In der zweiten Halbzeit wurde das Ergebnis dann förmlich über die Ziellinie geschleppt. Am Ende reichte es gegen den Tabellenführer zu einem verdienten 5:3-Erfolg. Im abschließenden Spiel gegen Offenburg gelang ein souveräner Arbeitserfolg (2:0). Fast wäre dem PSV noch der heimische Turniersieg gelungen, hätten Basel und Frankfurt im parallel stattfindenden Spiel Unentschieden gespielt. Den Mainstädtern gelang erst in der Schlussminute der 4:3-Goldwurf, der ihnen zugleich den Turniersieg, vor dem PSV, sicherte
Trainer Hans-Dieter Weidner zeigte sich, alles in allem, recht zufrieden mit der Gesamtleistung. Man sehe regelrecht, wie sich ein Team formt und die individuellen Fehler und Abstimmungsprobleme seien eine reine Trainingssache. „Unsere Vorbereitung auf den Weltcup beginnt Anfang August. Ich sehe uns auf einen guten, mannschaftlich gefestigten Weg“, führte Hans-Dieter Weidner weiter aus.
Das Team spielte am Samstag mit folgender Aufstellung: Astrid Weidner, Waldemar Speer, Michael Walbaum, Mario Kratzer und David Georgi.Betreut wurde das Team von Hans-Dieter Weidner
Endstand Internationales Torballturnier des PSV Karlsruhe am 10. Juni 2006
Punkte / Tore / Tordifferenz
Frankfurt / 18:4 / 32:19 Karlsruhe / 17:5 / 47:24 Basel / 16:7 / 45:27 Offenburg / 9:14 / 21:26 Dortmund / 13:9 / 41:36 Kaiserslautern / 9:13 / 35:37 Straßburg / 4:18 / 31:62 Saarbrücken / 3:19 / 26:47 Am letzten Mai-Wochenende fand in Straßburg ein Torballfreundschaftsturnier statt, zu dem 8 Teams aus der Region eingeladen waren. Aus diesem sportlich-kulinarischen Anlass waren auch die badischen Teams aus Offenburg und Karlsruhe eingeladen. Aufgrund personeller Engpässe spielte Astrid Weidner (vom PSV) beim freundschaftlich eng verbundenen Team aus Offenburg, die während des Turniers eine mannschaftlich reife und geschlossene Leistung boten, was mit der besten Abwehr (nur 17 Gegentore) entsprechend belohnt wurde. Leider sprang als Endergebnis lediglich der 4. Platz für das Team heraus; trotzdem zeigten sich alle zufrieden mit der gebotenen Leistung. Der PSV wollte bei diesem Turnier zunächst neue Spieler integrieren und Waldemar Speer nach langer Abwesenheit wieder ans Team heranführen. Und so geriet das Auftaktspiel gegen den Gastgeber AAAL Straßburg auch zu einer Darbietung der Abstimmungsschwierigkeiten. Trotzdem konnte das Ergebnis mit 4:6 versöhnlich gestaltet werden. Auch wenn das Team in den weiteren Spielen nicht immer zu überzeugen wusste, fuhren sie 5 Erfolge in Serie ein. Gegen ASSAS Straßburg (7:1), Stuttgart (9:4), Offenburg (5:2), Mühlhausen (9:6) und Metz (8:2) – fand der PSV immer mehr ins Turnier. Zum Abschluss traf Karlsruhe auf das junge Team aus Basel, das bisher erst gegen den Gastgeber Punkte lassen musste und somit ging es für beide Teams um Platz 2, da Straßburg sich zuvor mit „weißer Weste“ den Turniersieg sichern konnte. In einem rassigen Spiel, das anfänglich hin und her wogte, dominierte der PSV nach dem 2:1 den Gegner und konnte schlussendlich verdient mit 4:1 das Feld als Sieger verlassen. Somit schloss der PSV Karlsruhe das Turnier mit einem glänzenden Spiel und Rang 2 mit 12:2 Punkten und 49:22 Toren, ab.
Für den PSV Karlsruhe spielten: Mario Kratzer, Waldemar Speer, Michael Walbaum und David Georgi. Betreut wurde das Team von Hans-Dieter Weidner
Die Ergebnisse des PSV Karlsruhe
Karlsruhe - AAAL Straßburg 4:6 Karlsruhe - Metz 8:2 Karlsruhe - TCB Basel 4:1 Karlsruhe - Mulhouse 6:9 Karlsruhe - BSV Stuttgart 9:4 Karlsruhe - ASAAS Straßburg 8:1 Karlsruhe - BSG Offenburg 5:2
Endstand: Spiele/Gesch.Tore/Erh.Tore/Punkte/Tordiff.
1 AAAL Straßburg 7/48/25/14/+23 2 PSV Karlsruhe 7/49/22/12/+27 3 TCB Basel 7 43/18/10/+25 4 BSG Offenburg 7/38/17/8/+21 5 ASSAS Straßburg 7/27/36/4/-9 6 BSV Stuttgart 7/23/44/4/-21 7 Metz 7/25/49/4/-24 8 MTC Mulhouse 7/21/59/0/-38 
Im letzten Jahr war die Vizemeisterschaft für viele eine Überraschung, doch die Torballer des PSV wollten sich damit nicht zufrieden geben und haben mit ihren Partnern und Freunden aus Offenburg, mit denen sie die Spielgemeinschaft Baden bilden, dieses Jahr souverän die Deutsche Meisterschaft im Torball gewonnen. Mario Kratzer und Astrid Weidner vom PSV Karlsruhe sowie Hüseyin Kürekci und Andreas Müller von der BSG Offenburg waren die Protagonisten der Meisterschaft in Langenhagen. Nach einer noch mäßigen Vorrunde konnte sich das Team SG Baden trotzdem souverän für die Finalrunde qualifizieren. Nach 6 Siegen, 3 Unentschieden und einer Niederlage belegte die SG Baden den zweiten Platz hinter den Favoriten aus Landshut und vor Langenhagen und München. Im Halbfinale bezwangen sowohl die Badener als auch die Niederbayern ihre Gegner deutlich. Astrid Weidner und Mario Kratzer mit jeweils 3 Toren entschieden schnell das Spiel zugunsten der SG Baden. Mit 6:2 wurde die Hürde Halbfinale locker genommen und Langenhagen war aus dem Rennen um den Titel. Genauso souverän erreichte Landshut das Finale mit einem 8:1 gegen München. Im Finale zeigte sich das Team aus Baden reif für den Titel. Die Badener waren dieses Jahr den Seriensiegern aus Landshut nicht nur gewachsen sondern sogar überlegen. Physisch und psychisch frisch und siegesgewiss hatten Mario Kratzer, Andreas Müller und Astrid Weidner ihren Gegner jederzeit im Griff. Und spätestens nach dem 3:1 war den Betreuern auf der Bank (Hans-Dieter Weidner vom PSV und Hugo Meier von Offenburg) klar, dass ihr Team dieses Jahr ihr Meisterstück vollbracht hatte. Landshut konnte noch den Anschlusstreffer erzielen, aber erhielt keine Chance mehr, das Spiel umzukippen. Am Schluss konnte die SG Baden mit 3:2 gewinnen und holte zum ersten Mal den Meistertitel nach Baden. Als amtierender Deutscher Meister ist die SG Baden für den Weltcup, dem Pokal der Landesmeister, qualifiziert. Ausrichter der „Champions-League“ im Torball ist dieses Jahr Frankfurt.
Die Ergebnisse der Finalrunde:
Halbfinale: SG Baden - Langenhagen 6:2 Landshut - München 8:1
Spiel um Platz 3: München - Langenhagen 4:3
Finale: SG Baden - Landshut 3:2
Zwei Wochen vor der Deutschen Meisterschaft zeigte sich die SG Baden gerüstet für die bevorstehenden Aufgaben. Mit acht Siegen in neun Spielen dominierte die SG Baden das Teilnehmerfeld und gab lediglich im letzten Spiel, als der Turniersieg bereits fest stand, zwei Punkte gegen die mitfavorisierten Frankfurter ab. Mario Kratzer und Astrid Weidner vom PSV Karlsruhe spielten für die SG Baden, neben zwei Spielern aus Offenburg. Von der ersten Minute an waren die Spieler konzentriert und holten sich gleich zwei wichtige Punkte gegen den Vizemeister aus Poitiers (Frankreich). Dabei konnte Mario Kratzer erneut unter Beweis stellen, wie gut er Traineranweisungen umsetzen kann. Mit dem letzten Wurf überwand er das Bollwerk aus Frankreich und sicherte den Badenern zwei wichtige Punkte. Es folgten weitere klare Siege gegen Frankfurt II, Dortmund, Langenhagen und den Dauerrivalen Basel. Nach der Mittagspause folgten Siege gegen die zwei Teams aus Marburg und gegen Kassel. Damit stand der Turniersieg fest und Frankfurt konnte mit einem Sieg lediglich aufschließen, was sie dann auch taten. Diese Niederlage war ärgerlich, weil überflüssig, konnte aber der Freude am Turniersieg kein Abbruch leisten. Mario Kratzer erzielte über 30 Tore für das Team und zeigte sich in blendender Verfassung. Astrid Weidner hat ihre Form im rechten Augenblick gefunden und war in jeder Hinsicht eine Verstärkung für die Mannschaft.
Platzierungen: 1. Baden / 48:18 Tore, 16 Punkte 2. Frankfurt I / 31:17 Tore, 15 Punkte 3. Basel / 55:32 Tore, 12 Punkte 4. Poitiers / 38:23 Tore, 11 Punkte 5. Dortmund / 42:38 Tore, 9 Punkte 6. Langenhagen / 34:35 Tore, 9 Punkte 7. Marburg I / 30:37 Tore, 8 Punkte 8. Frankfurt II / 38:45 Tore, 5 Punkte 9. Kassel / 20:55 Tore, 3 Punkte 10. Marburg II / 12:48 Tore, 2 Punkte
Ergebnisse: Poitiers-Baden / 3:4 Baden-Frankfurt II / 9:3 Dortmund-Baden / 1:3 Baden-Langenhagen / 5:2 Basel-Baden / 1:7 Baden-Marburg I / 5:1 Baden-Kassel / 7:3 Marburg II-Baden / 1:6 Baden-Frankfurt I / 2:3
Es ist vollbracht: SG Baden hat die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften 2006 in Langenhagen in der Tasche. Nachdem wir - so wie immer - verletzungs- und grippegeschwächt nur mit vier Spielern anreisen konnten, zeigten wir trotzdem oder vielleicht gerade deswegen eine souveräne Leistung und verdienten uns redlich das Ticket Langenhagen. Die große Überraschung ist, dass sich außer uns auch noch Kaiserslautern als Gastgeber und einzige weitere nichtbayrische Mannschaft qualifizieren konnte. Wir freuen uns sehr für sie, da sie letztes Jahr nur knapp gescheitert sind.
Ergebnisliste der Südqualifikation, Torball Herren, am 28.01.06 in Kaiserslautern:
1. SG Mü-La-Aö, 16:2 Pkt, 71:22 Tore 2. BSV München, 15:3 Pkt, 55:23 Tore 3. SG Baden, 14:4 Pkt, 59: 23 Tore 4. Nürnberg I, 10:8 Pkt, 63:53 Tore 5. TFC Kaiserslautern, 9:9 Pkt, 42:42 Tore 6. SV Reha Augsburg, 9:9 Pkt, 39:40 Tore 7. BSV München II, 8:10 Pkt, 43:53 Tore 8. VSV Nürnberg II, 7:11 Pkt, 37:45 Tore 9. BSV Saarbrücken, 2:16 Pkt, 32:67 Tore 10.BSV Stuttgart, 0:18 Pkt, 31:104 Tore
Qualifiziert für die DM Torball Herren am 18.03.06 in Langenhagen sind die Mannschaften von Platz 1 bis einschließlich Platz 5! Bei dem sehr stark besetzen internationalen Turnier in Basel konnte der PSV Karlsruhe erneut seine Klasse unter Beweis stellen. Neun Spitzenteams aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich spielten um den „Oeschger Brandschutzcup“. Mit sechs Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage hatten die PSVler letztendlich die Nase vorn, und das völlig verdient, weil sie den variabelsten und auch attraktivsten Torball an diesem Tag zeigten.
Die Ergebnisse des PSV Karlsruhe: PSV Karlsruhe - TC Baar / 14:2 PSV Karlsruhe - VSG Frankfurt / 3:6 PSV Karlsruhe - BSC Zürich / 11:4 PSV Karlsruhe - TCB Basel 2 / 13:6 PSV Karlsruhe - Toulouse / 6:5 PSV Karlsruhe - TC Amriswil / 8:1 PSV Karlsruhe - TC Basel 1 / 8:8 PSV Karlsruhe - Blista Marburg / 5:4
Team / Spiele / Erz.Tore / Erh. Tore / Punkte / Tordiff. 1 PSV Karlsruhe / 8 / 67 / 35 / 19 / 32 2 TCB Basel 1 / 8 / 71 / 47 / 19 / 24 3 VSG Frankfurt / 8 / 48 / 41 / 14 / 7 4 TC Amriswil / 8 / 46 / 45 / 13 / 1 5 Blista Marburg / 8 / 45 / 47 / 13 / -2 6 BSC Zürich / 8 / 60 / 76 / 9 / -16 7 Toulouse / 8 / 48 / 41 / 8 / 7 8 TC Baar / 8 / 47 / 62 / 8 / -15 9 TCB Basel 2 / 8 / 48 / 86 / 0 / -38 Am 21.05.2005 trafen 12 Mannschaften aus 4 Ländern beim internationalen Torballturnier in Karlsruhe aufeinander. Spitzenteams aus Österreich, Frankreich, der Schweiz und Deutschland mussten erst einmal die Vorrunde überstehen, um in die begehrte Zwischenrunde zu gelangen, von wo aus dann der Weg zu den Halbfinals offen stand. Neben dem Ausrichter PSV Karlsruhe erreichte die Runde der letzten vier noch Landshut, der Deutsche Meister, Offenburg, unser Partner der SG Baden, und das überraschend stark aufspielende Team aus Amriswil. Landshut hatte wenig Mühe mit Amriswil, ebenso Offenburg mit dem PSV, der am Ende des Turniers keine Reserven mehr zur Verfügung hatte. Die Organisation des Turniers forderte ihren Tribut. Das Finale gewann Landshut doch noch souverän nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit. Sowohl der Schweizer Meister Zürich, als auch das Spitzenteam aus Vorarlberg und die dritten der französischen Meisterschaft AAAL Straßburg scheiterten in der Vorrunde. Besser erging es dem Team des PSV: Waldemar Speer, Astrid Weidner, Mario Kratzer, Gerhard Jaworek und Beate von Malottki konnten sich souverän für die Zwischenrunde qualifizieren und mit zwei weiteren Siegen das Halbfinale erreichen. Den zahlreichen Helfern der Abteilungen Damengymnastik, Wandern und Fechten ein herzliches Dankeschön für die großartige Unterstützung bei dem fast neun Stunden währenden Turnier. Ein besonderer Dank gilt Martin Stoll für sein Engagement.
Endplatzierung: 1. Landshut, 2. Offenburg, 3. Amriswil, 4. PSV Karlsruhe 5. Marburg, 6. Frankfurt, 7. Vorarlberg , 8. Zürich 9. Saarbrücken, 10. Vorarlberg II, 11. Kaiserslautern, 12. Straßburg Drei Spieler des PSV Karlsruhe – Astrid Weidner, Waldemar Speer und Mario Kratzer – sowie Andreas Müller von der BSG Offenburg und Jürgen Fritsche von der VSG Baden-Baden bildeten ein Team, die SG Baden. Diese fünf traten in Wilhelmshaven zur Deutschen Meisterschaft an und mussten zunächst neun Spiele bestreiten. Nach diesen neun Spielen stand fest, dass sie das Halbfinale erreicht hatten. Sechs Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen bedeuteten am Ende der Vorrunde den zweiten Platz und die Qualifikation zur Endrunde. Im Halbfinale wartete Frankfurt auf uns. Ein ausgeglichenes Spiel mit wenig Fehlern und nichts für schwache Nerven. Am Schluss gewann die SG Baden knapp aber verdient. Im zweiten Halbfinale setzte sich Landshut gegen Dortmund-Deusen durch. Es kam zum Showdown zwischen Landshut und Baden. Die Landshuter hatten den besseren Start, gingen gleich mit 2:0 in Führung. Wir kämpften uns wieder heran, es kam zum Ausgleich. Nach der Pause wieder die Führung für Landshut, danach das 3:3. Anschließend spielte nur noch eine Mannschaft, Baden war geschlagen, das ständige Hinterherrennen war zu anstrengend. Nach dem 4:3 war der Widerstand gebrochen. Es folgten in schneller Folge vier weitere Tore und dann zum Glück der erlösende Abpfiff. Für einige hat sich in Wilhelmshaven ein Kreis geschlossen für andere war dies ein gelungener Einstand. Damals vor 12 Jahren hatten die Spieler des PSV Karlsruhe in Wilhelmshaven ebenfalls auf sich aufmerksam gemacht. Damals scheiterten sie knapp im Halbfinale gegen Dortmund, ein Tor in letzter Sekunde beendete den Traum vom Finale. Es reichte aber noch für Bronze mit einem souveränen Sieg gegen Chemnitz. Damals war Waldemar Speer schon dabei und spielte in Hochform. In der Torschützenliste wurde er nur knapp geschlagen und belegte den zweiten Platz. Dieses Jahr war Waldemar Speer auch wieder dabei, nicht mehr der junge wilde, manchmal sogar ungestüme Torschütze, sondern abgeklärt und voraus denkend. Für ihn und für Hans-Dieter Weidner, der bereits damals die Mannschaft betreute, hat sich ein Kreis geschlossen. Alle anderen sind neu in die Mannschaft gekommen, zuletzt Mario Kratzer. Er hat im letzten Sommer den Weg zu uns gefunden und er hat der Mannschaft gut getan und er hat bei uns schon vieles gelernt. Sein Elan und Entschlossenheit haben das Team immer wieder in eine gute Ausgangsposition gebracht. Mit ihm ist die Mannschaft dynamischer und im Angriff stärker geworden. Er hat sowohl dem PSV als auch dem Team SG Baden neue Impulse gegeben. Ein sehr gelungener Einstand, der uns für die Zukunft hoffen lässt. Ende Januar haben wir in einer Südrunde die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft erreicht. Wenige Tage später wollten wir die Fahrkarten lösen zur Deutschen Meisterschaft am 19. März in Wilhelmshaven. Der Zug unserer Wahl war ausgebucht! Noch absurder wurde es dann, als die erste Klasse nur 6 Euro teurer war als die zweite Klasse. Also buchten wir erste Klasse und mussten bereits am Freitag am frühen Morgen losfahren. Da wir früh unterwegs waren beschlossen wir im Zug zu frühstücken. Jeder besorgte was für das Frühstück und so kamen wir zu einem fürstlichen und ausgiebigen Frühstück im Zug. Zum fein gekühlten Sekt gab es Lachsbrötchen mit Zwiebelringen, gekochte Eier, frisches selbstgebackenes Brot mit Schinken und Käse aus dem Schwarzwald, und zum Abschluss noch etwas Kuchen und Croissants. Das war eine kurzweilige Fahrt – da haben uns die Businesspeople im eleganten Boss-Anzug oder Dior-Kostüm mit aufdringlichem Parfum nicht gestört. Auch die Laptops und Handys konnten wir nicht bewundern an diesem herrlichen Freitag, .... Einer hat uns gefehlt und trotzdem tatkräftig unterstützt. Der sechste Mann im Team, Hüsseyin Kürekci, musste die Deutsche Meisterschaft leider kurzfristig absagen. Sein Ausfall schmerzte uns sehr, war aber gleichzeitig Motivation für uns. Wir konnten ihn nicht ersetzen, aber jeder musste ein Stück mehr leisten, damit sein Ausfall kompensiert werden konnte. Am Freitag und vor allem am Samstag wurde Hüsseyin ständig auf den aktuellsten Stand gebracht, wobei seine seherischen Fähigkeiten uns alle überraschten. Sein Mitfiebern hat uns geholfen und die Mannschaft zusätzlich motiviert. Am Sonntag auf der Rückfahrt kam er uns sogar entgegen und erwartete uns am Bahnhof in Karlsruhe. Das nenne ich Teamgeist.
Wie das nun mal so ist bei Meisterschaften, dürfen die Erstplatzierten einen Pokal in Empfang nehmen. Da wir zu diesem erlesenen Kreis gehörten, kamen wir auch zu dieser Ehre. Es gab für die Spieler eine Medaille und für die Mannschaft ein Pokal. Da der Abend aber noch lang war, das Jever schmeckte, Küstennebel und Friesengeist Kopf und Beine lähmte und zudem die meisten sowieso blind waren, blieb der Pokal am Samstag Abend im Graf Spee, der Lokalität der Abendveranstaltung stehen oder liegen. Am Sonntag war das Lokal zu. Also schrieben wir den Pokal zunächst ab und sprachen mit dem Veranstalter. Er versprach uns, sich darum zu kümmern und ihn uns nachzuschicken. Also stiegen wir in Zug und fuhren nach Osnabrück, dort stiegen wir um in den Zug nach Dortmund. In Dortmund stiegen wir wieder um. Wer war schneller als wir bei unseren reservierten Plätzen. Wer wohl? Richtig, der Pokal. Er wartete einsam und allein, breit grinsend auf uns. Wie er zu uns kam? Pokale wissen eben wo sie hingehören. Zum PSV Karlsruhe!!! Da unser Spieler vom PSV Karlsruhe, Mario Kratzer, bei der Süddeutschen Meisterschaft vor Hans Demelbuber Torschützenkönig wurde und jetzt bei der Deutschen Meisterschaft zweiter, war eine Berufung in die Nationalmannschaft unumgänglich. Seine Argumente sind schlagkräftig zudem sind seine Fähigkeiten noch ausbaubar. Für ihn gilt es jetzt die Chance wahrzunehmen und bei den besten Torballspielern in Deutschland etwas zu lernen. Waldemar Speer, unser erfolgreichster Spieler, hat es zu einem dritten Platz bei der Weltmeisterschaft gebracht. Vielleicht kann er es ähnlich weit bringen. Wir drücken die Daumen. Astrid Weidner, übrigens die einzige Frau, die bei den Männern regelmäßig bei Meisterschaften mitspielt – und dann sei noch erwähnt, dass sie letztes Jahr bei der Deutschen Meisterschaft unser bester Schütze im Team war – wurde vom neuen Bundestrainer der Herren ebenfalls ins Nationalteam berufen. Aus zeitlichen Gründen und im Sinne des PSV wird sie dieser Berufung (noch) nicht folgen. Für sie haben die Herrenturniere, also die des PSV Priorität und im Moment lässt es die Zeit (Beruf, Familie, Kinder, Hund) nicht zu, noch weitere Wochenenden dem Torball zu opfern. Tabellenendstand: 1. SG Landshut 2. SG Baden 3. Frankfurt 4. Dortmund-Deusen 5. München 6. Nürnberg 7. Braunschweig 8. Langenhagen 9. Berlin 10. Wilhelmshaven
Die Spiele der SG Baden in der Vorrunde: SG Baden-Dortmund Deusen 5:0 SG Baden-BSV München 1:2 SG Baden-BSG Langenhagen 5:1 SG Baden-SG Landshut 3:2 SG Baden-BBSV Berlin 4:10 SG Baden-VSG Wilhelmshaven 6:1 SG Baden-VSV Nürnberg 3:4 SG Baden-VSG Frankfurt 1:1 SG Baden-Braunschweig 4:3
Endrunde: Halbfinale Landshut-Dortmund Deusen 5:1 SG Baden-Frankfurt 3:2 Spiel um Platz 3: Frankfurt-Dortmund Deusen 3:2 Finale: SG Baden-Landshut 3:8
Torschützenliste: Rang, Verein, Name, Tore 1, Landshut, Hans Demmelhuber, 31 2, Baden, Mario Kratzer, 21 2, Frankfurt, Jürgen Becker, 21 3, Frankfurt, Cristopholos Kasapis, 16 4, Braunschweig, Wolfgang Dieckmann, 13 5, Dortmund-Deusen, Hasan Caglikalp, 12 5, Landshut, Thomas Betzl, 12 6, Baden, Waldemar Speer, 11 6, Nürnberg, Anton Luber, 11 6, Langenhagen, Michael Meyer, 11
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| Aktuelles | Der PSV-Vorstand gratuliert unseren deutschen Nationalspielern Mario Kratzer und David Georgi sowie dem Trainerduo, Hans-Dieter Weidner & Josef Albanese, zur Auszeichnung durch Kultusminister Helmt Rau für den 1. Platz bei der Torball-WM 2007 in Innsbruck/Österreich! | Der PSV-Vorstand gratuliert dem deutschen Nationalteam sowie dem Trainerduo, Hans-Dieter Weidner & Josef Albanese, zum 1. Platz bei der Torball-WM 2007 in Innsbruck/Österreich!
Wir danken allen Athleten, Trainern, Helfern und Förderern, die diesen tollen Erfolg mit ihrem Engagement ermöglicht haben - hossa! | Der PSV-Vorstand gratuliert Hans-Dieter Weidner und Josef Albanese zu ihren Berufungen als Trainer und Co-Trainer & Physiotherapeut der Deutschen Nationalmannschaft Blindentorball! Wir sind zudem sehr stolz auf die Berufung der PSV-Spieler Mario Kratzer und David Georgi in diese Auswahl sowie die Nominierung von Astrid Weidner für das österreichische Nationalteam!
Der PSV ist auf dem besten Weg zur Blindentorball-Hochburg in Deutschland zu werden - packen wir´s an! | Der PSV-Vorstand gratuliert dem Team der SG Baden sowie dem Trainerduo, Hans-Dieter Weidner & Hugo Meier, zum 5. Platz beim Torball-Weltcup 2006 in Frankfurt/M.! Der ganze große Wurf blieb unserer Mannschaft zwar versagt, aber dafür bleibt "Luft nach oben" für weitere Erfolge in der Zukunft.
Wir danken allen Athleten, Trainern, Helfern und Förderern, die diesen tollen Erfolg mit ihrem Engagement ermöglicht haben - hossa!
Und hier ein paar Weltcup-Impressionen: | Der PSV-Vorstand gratuliert dem Team der SG Baden und insbesondere den PSV-Athleten Astrid Weidner und Mario Kratzer sowie dem Trainer, Hans-Dieter Weidner, zur Deutschen Meisterschaft! Fast genau 15 Jahre nach der Integration einer Blindentorball-Gruppe in den Sportbetrieb des PSV wird damit ein sportlicher Traum wahr und sogar die Fahrkarte zum Weltcup am 30.09./01.10.2006 in Frankfurt/Main gelöst.
Wir wünschen unserem Team für die kommenden Herausforderungen viel Erfolg frei von Verletzungspech und danken insbesondere dem langjährigen Trainer, Hans-Dieter Weidner, für seine konsequente und aufopferungsvolle Arbeit - hossa! | 
Ergebnisse Vorrunde
Platzierungen
Torschützenliste |  - Das Team der SG Baden
|  - Die SG "am Boden"
|  - Die SG "in der Luft"
|  - Die SG "in Aktion"
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