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 PSV-Bericht

24. Oktober 2009 12:00 Alter: 2 yrs

JKA Cup Bottrop

 

Diesen Herbst hatte ich erneut die Möglichkeit am JKA-Cup in Bottrop zu starten. Dieses Mal war ich jedoch nicht der einzige „Ausländer“ im Team von Karlsruhe, es starteten zusätzlich Lorenzo und Massimo aus Italien und natürlich auch Davide aus Sizilien.

Am Freitagabend kam ich mit dem Zug in Karlsruhe an, fuhr dann noch weiter bis zur Station Durlach, wo mich Davide, Lorenzo und Massimo abholen und wir pünktlich um 16.30 am PSV stehen sollten. Komischerweise habe ich den falschen Zug erwischt, sodass ich erst einmal in die falsche Richtung gefahren bin... Anschließend trafen wir uns mit den anderen am Dojo und begaben uns auf den Weg nach Bottrop. Während der Fahrt sorgte sich Sara sehr um unser Wohl und verteilte eifrig ziemlich saure Mandarinen.

In Bottrop angekommen, bezogen wir sofort Quartier in der extra für uns reservierten Aufwärmhalle. Während uns die Teilnehmer der anderen Klubs etwas seltsam beobachteten, übten Davide, Massimo und ich spätabends noch unser Kata Team. Dies war auch nötig, da wir unsere Kata erst einmal zusammen gemacht hatten, nämlich beim Lehrgang in Karlsruhe. Aber auch Lorenzo konnte es nicht sein lassen und machte zusammen mit Andrey etwas Randori.

Wir legten uns gegen Mitternacht schlafen. Und es ging nicht lange, da war ich auch schon eingeschlafen. Mein Schlaf wurde nur kurz durch das Schnarchen aus irgendeiner Ecke gestört, jedoch hatte ich für alle Fälle ja meine Ohrenstöpsel dabei.

Am nächsten Morgen brachte uns Cosimo zum Frühstück Brötchen und heiße „Schocki“, da ich sonst nichts anderes frühstücken wollte. Doch als Cosimo in die Halle kam wurde uns klar, dass wir lieber darauf verzichtet hätten, denn ein Teil der Schocki war auf seiner Jacke gelandet…

Gestärkt und voller Zuversicht begaben wir uns in die Halle. Das Turnier startete mit den Kumite-Wettkämpfen. Bei den Männern starteten Lorenzo, Robin und Andrey im Einzel sowie Robin, Davide und Andrey als Team. Außer ein paar blauen Flecken und Schmerzen in der Kaumuskulatur konnte leider keiner von ihnen Edelmetall nach Hause mitnehmen. Die Frauen starteten hingegen erfolgreicher: Sara Baradaran und Sarah Rehhorn holten Bronze, Sandra Baradaran sogar Gold.

Der Kata-Wettbewerb startete am Nachmittag, bei welchem ich im Einzel und im Team mit Massimo und Davide startete. Wir übten intensiv Unsu, da wir wie erwähnt bis dahin noch nie wirklich zusammen trainiert hatten. Der Aufwand lohnte sich, im Halbfinale führten wir deutlich und im Finale gewannen wir mit deutlichem Vorsprung. Dieser Erfolg rettete meinen Tag nach dem frühen Ausscheiden im Kata-Einzel. Auch Massimo freute sich sehr über unseren Sieg und besonders über den schönen Pokal, den er jedoch nach einem etwas zu eifrigen Versuch, den Pokal auszubeulen, in eine Kopie des schiefen Turms von Pisa verwandelte. Mit etwas Kleber hat er ihn jedoch wieder hin bekommen und mit zu Sensei Marchini nach Italien ins Dojo nehmen. Ob er so lange gehalten hat…?

Das Finale in der Kategorie Kata erreichten zudem noch Massimo, der sich schliesslich Silber erkämpfte, Davide mit Bronze, und bei den Frauen das Team (Sara, Sara, Sandra) mit Gold. Im Kata-Einzel gab es Silber für Sara und Bronze für Sarah.

Danach ging es wieder auf den Weg zurück nach Karlsruhe, für mich leider mit einem Zwischenstopp im Burger King. Diesen hätte ich besser wie Matteo ausgelassen und mich im Auto ausgeruht. Denn mein Magen machte sich danach bemerkbar. Früh um 3 Uhr kamen wir schließlich müde in Karlsruhe an. Dank der Zeitumstellung hatten wir 1 Stunde gespart und waren am nächsten Morgen auch schon wieder früh fit.

Alles in allem, es war wieder eine schöne Erfahrung und für ein Jahr muss ich jetzt nicht mehr zu Burger King.

Oss, Kurt


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